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	<title>Neues aus der Aktentasche &#187; Unternehmensgründung</title>
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	<description>Der Blog für junge Selbstständige und Berufseinsteiger</description>
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		<title>Das Gründerinterview: „Manchmal musst du rennen, bevor du laufen kannst.“</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 12:12:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[TweetBert Szilagyi, Gründer von Personology, einem Anbieter von personalisierbaren Werbefilmen für das Internet, im Gespräch mit Neues aus der Aktentasche über den Weg zur eigenen Firma und die Herausforderungen erster Erfolge. Die Sieger des Businessplan-Wettbewerbs Berlin-Brandenburg 2011: Maximilian Modl (li.), Bert Szilagyi (Foto:promo) Herr Szilagyi, herzlichen Glückwunsch zum Sieg beim Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg. Die 10.000 Euro [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1042" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F07%2F07%2Fdas-grunderinterview-manchmal-musst-du-rennen-bevor-du-laufen-kannst-das-berliner-startup-personology%2F&amp;text=Das%20Gr%C3%BCnderinterview%3A%20%E2%80%9EManchmal%20musst%20du%20rennen%2C%20bevor%20du%20laufen%20kannst.%E2%80%9C&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F07%2F07%2Fdas-grunderinterview-manchmal-musst-du-rennen-bevor-du-laufen-kannst-das-berliner-startup-personology%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><span style="font-size: small;"><strong>Bert Szilagyi, Gründer von <a title="Personology" href="http://www.personology.de/" target="_blank">Personology</a>, einem Anbieter von personalisierbaren Werbefilmen für das Internet, im Gespräch mit <em>Neues aus der Aktentasche</em> über den Weg zur eigenen Firma und die Herausforderungen erster Erfolge. </strong></span></p>
<p><a href="http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/uploads/2011/07/Personology_Foto_klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1043" title="Personology_Foto_klein" src="http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/uploads/2011/07/Personology_Foto_klein.jpg" alt="" width="450" height="306" /></a><br />
Die Sieger des Businessplan-Wettbewerbs Berlin-Brandenburg 2011: Maximilian Modl (li.), Bert Szilagyi (Foto:promo)<br />
<em></em></p>
<p><strong><em>Herr Szilagyi, herzlichen Glückwunsch zum Sieg beim <a title="Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg" href="http://www.b-p-w.de/index.php" target="_blank">Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg</a>. Die 10.000 Euro Siegprämie kann Ihr StartUp sicherlich gut gebrauchen. </em></strong></p>
<p>Wir haben uns von dem Geld einen Teil unserer Büroausstattung gekauft. Aber wichtig war für uns, dass der Sieg schon eine Art Proof of Concept ist. Viele Investoren sind dadurch auf uns aufmerksam geworden.</p>
<p><strong><em>Ihr Unternehmen Personology macht personalisierbare Werbevideos für das Internet. Wie sind Sie auf die Idee gekommen?</em></strong></p>
<p>Die Idee zu Personology hatte mein Partner Maximilian Modl zusammen mit den Brüdern Yannis und Matti Niebelschütz, die bereits mit der Plattform <a title="MyParfuem.com" href="http://www.myparfuem.com/" target="_blank">MyParfuem.com</a> erfolgreich sind. Videos sind schließlich im Internet ein großer Wachstumsmarkt. Zudem plante MyParfuem eine Video-Kampagne für das eigene Portal. Damit war das Unternehmen Seed-Investor und auch gleich der erste Kunde.</p>
<p><span id="more-1042"></span><strong><em>Wie sind Sie hinzugestoßen?</em></strong></p>
<p>Ich wurde angesprochen, um das Gründerteam zu vervollständigen. Max hatte mit einer früheren Gründung ClipIt erste Erfahrungen mit Videos im Internet und einer eigenen Firma gemacht. Ich selbst habe in London einen Wirtschaftsmaster absolviert. Max ist gerade 22 Jahre alt geworden und studiert noch, ich bin mit 27 Jahren etwas älter. Meine Aufgabe war es in der Anfangsphase zuerst den Businessplan zu schreiben.</p>
<p><strong><em>Woher kannten sie ihren heutigen Geschäftspartner und Teilhaber?</em></strong></p>
<p>Gar nicht. Der Kontakt lief über die Niebelschütz-Brüder. Wir haben uns erst in Berlin bei einem gemeinsamen Probearbeiten kennengelernt.</p>
<p><strong><em>Und so etwas funktioniert?</em></strong></p>
<p>Das hat so gut gepasst, dass wir wussten, dass wir uns gut ergänzen und das zusammen schaffen.</p>
<p><strong><em>Sie haben zuerst für MyParfuem ein Video gedreht. Ihr zweiter Kunde war gleich <a title="Vodafone" href="http://www.vodafone.de/" target="_blank">Vodafone</a> mit einer großen Internet-Werbekampagne. Für eine Neugründung ist es ungewöhnlich, gleich so hoch einzusteigen. Wie kam es dazu?</em></strong></p>
<p>Wir wurden von der Werbeagentur angesprochen. Die muss wohl über unsere Webseite auf uns gestoßen sein. Sie tat sehr geheimnisvoll. Wir mussten einen NDA-Vertrag (Non Disclosure Agreement) unterschreiben und Geheimhaltung zusichern. Danach kam raus, dass der Kunde Vodafone ist.</p>
<p><strong><em>Wie ist das, als kleiner Zweimann-Betrieb gleich einen solchen Auftrag zu bekommen?</em></strong></p>
<p>Wir sind sehr an unsere Grenzen gegangen, besonders Max, der zusammen mit unserem Programmierer für die technische Umsetzung verantwortlich war. Max war ja inzwischen gar nicht mehr in Berlin. Er war bei Jung von Matt und machte ein Praktikum, ich war in München und hatte inzwischen einen Job bei BMW – und unser Programmierer saß in Berlin.</p>
<p><strong><em>Wie sind Sie mit der Situation umgegangen?</em></strong></p>
<p>Max und ich haben täglich geskypt. Ansonsten hat Max wohl rund 50 Emails pro Tag verschickt, um das Projekt zu koordinieren. Absprachen mit der Werbeagentur, mit Vodafone, mit dem Programmierer, mit mir. Änderungen wollte der Auftraggeber selbstverständlich unmittelbar umgesetzt sehen. Das war alles nicht einfach. Aber wie Max manchmal sagt: Manchmal musst du rennen, bevor du laufen kannst. Man wächst mit seinen Aufgaben.</p>
<p><strong><em>Nach dem guten Start – wie wird es nun mit ihrer Firma weitergehen?</em></strong></p>
<p>Ich habe mein Praktikum bei BMW in München abgeschlossen und bin wieder nach Berlin gezogen, um mich voll auf das Projekt zu konzentrieren. Im Augenblick muss ich hier noch nebenbei arbeiten, während wir unsere Firma aufbauen. Max schreibt an seiner Bachelorarbeit. Ab 2012 soll uns das Unternehmen dann voll finanzieren. Im Augenblick arbeiten wir schon an einem zweiten Produkt.</p>
<p><strong><em>Worum handelt es sich dabei?</em></strong></p>
<p>Es geht um Embedded Video Advertising, kurz EVA. Es ist eine Technik, die es erlaubt, in bestimmten Bereichen innerhalb eines beliebigen Videos Werbeflächen zu platzieren. Wir haben das Projekt schon vorgestellt. Die Resonanz war schon sehr gut.</p>
<p><strong><em>Ihre erste Idee wurde doch anscheinend sehr gut vom Markt aufgenommen. Warum satteln sie jetzt schon um?</em></strong></p>
<p>Personalisierte Videos geben wir natürlich nicht auf. Wir wollen allerdings weg von der reinen Projektarbeit. Da ist man schon mit einem Auftrag schnell vollständig ausgelastet, wie wir jetzt gesehen haben. Unser nächstes Produkt wird viel besser skalierbar sein. Das kommt auch bei Investoren besser an.</p>
<p><strong><em>Herr Szilagyi, vielen Dank für das Gespräch.</em></strong></p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/58ee9946bbb84ac29a1daa41075b9378" width="1" height="1" alt=""></p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>50 Wege zur Geschäftsidee</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 15:38:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[TweetWir haben hier im Büro ein bisschen rumgesponnen. Schließlich sind wir alle sehr gründungsaffin. Wir haben überlegt, welche Wege wir bisher beschritten haben, um unsere jeweiligen Geschäftsideen zu entwickeln, zu verbessern, zu ergänzen oder umzuwerfen. Wir haben auch überlegt, welche Gründungsmodelle wir tatsächlich kennen. Und welche realistisch sind. Entstanden ist eine Liste, die aus unserer [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton927" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F06%2F07%2F50-wege-zur-geschaftsidee%2F&amp;text=50%20Wege%20zur%20Gesch%C3%A4ftsidee&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F06%2F07%2F50-wege-zur-geschaftsidee%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Wir haben hier im Büro ein bisschen rumgesponnen. Schließlich sind wir alle sehr gründungsaffin. Wir haben überlegt, welche Wege wir bisher beschritten haben, um unsere jeweiligen Geschäftsideen zu entwickeln, zu verbessern, zu ergänzen oder umzuwerfen. </strong></p>
<p>Wir haben auch überlegt, welche Gründungsmodelle wir tatsächlich kennen. Und welche realistisch sind. Entstanden ist eine Liste, die aus unserer Sicht zumindest Anstöße zum Nachdenken gibt. Über das eine oder andere Thema habe ich schon selbst geschrieben. Dennoch erspare ich mir hier längere Ausführungen. Oft habe ich Links gesetzt, um auf Texte, die sich intensiver mit dem jeweiligen Modell beschäftigen, hinzuweisen. Ebenso gibt es Links auf Beispiele, die ich exemplarisch für den jeweiligen Weg finde. Ich freue mich über Ergänzungen, Vorschläge oder Kritik.</p>
<ol>
<li>Das <a title="Gründerszene" href="http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/copycat">Copycat-Modell</a>: Such Dir ein erfolgreiches Vorbild. Kopiere es so gut, dass Du besser bist als das Original</li>
<li>Das <a title="Trendforschung" href="http://www.br-online.de/wissen/forschung/trendforschung-DID120420711222/trendforschung-wissenschaft-trendbestimmung-ID1204196248701.xml">Trend-Modell</a>: Definiere Zukunftstrends. Wie kannst Du darauf mit einem Produkt reagieren?</li>
<li><a title="Design-Thinking Präsentation" href="http://www.slideshare.net/rueggenmann/design-thinking-methoden-in-der-praxis-klaus-rggenmann-iakonferenz-2010-kln">Design-Thinking</a>: Produktfindung als kreativer Prozess</li>
<li><a title="Prof. Günter Faltin im Gespräch mit dem MDR" href="http://www.youtube.com/watch?v=d3BJnH7Y_gc">Gründen in Komponenten</a>: Vorhandenes neu zusammenfügen</li>
<li>Gründen nach <a title="Die Kunst seine Berufung zu finden" href="http://www.petrabock.de/buecher_kunst_berufung.aspx">Talent und Persönlichkeit</a>: Was kannst Du am besten? Was passt am besten zu Dir?</li>
<li><a title="Gründerszene Prosument" href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/customization-kundenindividuelle-produktion-als-erfolgreiches-geschaftsmodell">Das Prosumen</a><a title="Gründerszene Prosument" href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/customization-kundenindividuelle-produktion-als-erfolgreiches-geschaftsmodell">ten-Prinzip</a>: Lass dem Kunden die Möglichkeit, das Produkt zu gestalten (<a title="My Müsli" href="http://www.mymuesli.com/">MyMuesli</a>, <a title="MyParfuem" href="http://www.myparfuem.com/">MyPerfuem</a> etc.)</li>
<li><a title="Rocket Internet" href="http://www.rocket-internet.de/about2/">VC Gründung</a>: Die anderen haben das Geld und die Idee. Du hast die Zeit und die Energie</li>
<li>Die Hype-Methode: Mach eine <a title="Das Hacke Schaufel Prinzip" href="http://pagewizz.com/Das-Hacke-Schaufel-Prinzip/">Firma für Schaufeln auf, wenn der nächste Goldrausch</a> naht</li>
<li>Das Material-Modell: <a title="Neue Materialien" href="http://dmy-berlin.com/2011/05/06/dmy-materials-innovationsworkshop-fur-designer-und-architekten/">70 Prozent der Innovationen</a> gehen von neuen Materialien aus</li>
<li>Das <a title="Starting Business" href="http://www.startingbusiness.uni-hannover.de/">Uni-Modell</a>: Aus dem Hörsaal in die freie Wirtschaft</li>
<li>Das <a title="Betahaus" href="http://betahaus.de/">Co-Working-Modell</a>: Du kannst etwas, ich kann etwas, zusammen sind wir eine Firma</li>
<li>Das Nachfolge-Modell: <a title="Nexxt" href="http://www.nexxt.org/">Übernimm eine vorhandene Firma</a></li>
<li>Das <a title="Franchise Portal" href="http://www.franchiseportal.de/">Franchise-Modell</a>: Zahle Gebühren für die Geschäftsidee</li>
<li>Das Verkaufs-Modell: Nimm ein vorhandenes Produkt, verkaufe es besser!</li>
<li>Das Marken-Modell: <a title="Markengeschichte" href="http://www.markenlexikon.com/d_texte/paul_markengeschichte_unibremen_9Nov2004.pdf">Nimm ein beliebiges, austauschbares Produkt und forme um es herum eine Marke</a></li>
<li>Das Wochenend-Modell: Nimm an einem <a title="StartUp-Weekend" href="http://hamburg.startupweekend.org/">StartUp-Weekend</a> teil</li>
<li>Das Wettbewerbs-Modell: Nimm an einem <a title="Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg" href="http://www.b-p-w.de/index.php">Businessplan-Wettbewerb</a> teil</li>
<li>Das Premium-Modell: Mache ein vorhandenes Produkt so gut, dass es das beste auf seinem Markt ist</li>
<li>Das Nischen-Modell: Welche Nische wurde noch nicht bedient? Wie groß ist die Nische?</li>
<li>Das <a title="Long Tail" href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Long_Tail">Long-Tail-Modell</a>: Schaffe einen Marktplatz, bei dem Du an jedem Verkauf mitverdienst</li>
<li>Das Modell-Einfachheit: Nimm ein komplexes Produkt und mache es so einfach wie möglich</li>
<li>Die <a title="Schnapsidee" href="http://www.uniscene.de/index.php?link=article&amp;id=1293">Schnaps-Idee</a>: Triff Dich mit Freunden und überlege mit ihnen, was ihr schon immer machen wollte. Tut es!</li>
<li>Das Modell <a title="Karl Lagerfeld" href="http://www.karllagerfeld.com/">&#8220;Ich-bin-das-Modell&#8221;</a>: Mach dich zur Marke</li>
<li>Das billiger Modell: Suche Dir ein Produkt, produziere/verkaufe es so günstig wie kein anderer am Markt (z.B. KiK, Aldi etc.)</li>
<li><a title="Die letzte Bratwurst" href="http://www.letztebratwurst.com/">Modell Bratwurst</a>: Suche dir ein stinknormales Produkt, das in einem anderen Land eine Besonderheit ist</li>
<li>Das Zulieferer-Modell: Suche dir ein erfolgreiches Produkt. Biete Services um dieses Produkt an (z.B. <a title="phone tuning" href="http://www.phone-tuning.de/iphone-zubehoer/">Phone-tuning/iPhone-Zubehör</a>)</li>
<li>Das Retro-Modell: Alle Trends kommen eines Tages wieder. Alte Marken, Musik, Mode etc. (z.B. Brauner Bär, <a title="Atari" href="http://www.atari.com/">Atari</a>)</li>
<li>Das Second-Hand-Prinzip: Was einer nicht mehr braucht, könnte ein anderer brauchen</li>
<li>Das Professionalisierungs-Prinzip: Spielst Du Fußball, kickerst Du, spielst mit der Carrera-Bahn? Mach daraus ein Geschäft! (z.B. <a title="MobilRacing" href="http://www.mobilracing.de/">Mobilracing</a>)</li>
<li>Das Lizenz-Modell: Besorg dir Lizenzen, die kein anderer hat, forme daraus ein neues Produkt (z.B. Lillifee-Bettzeug etc.)</li>
<li>Das Freelanzer-Modell: Mach dasselbe, was du als Festangestellter gemacht hast. Nun aber selbstständig.</li>
<li>Das Prinzip intelligenter Cluster: Tut Euch zusammen! Bäcker und Wurstwaren, Frisör und Nagelstudio, Café und Buchladen</li>
<li>Das Prinzip Dienst am Menschen: Wie kannst Du Menschen weiterhelfen, indem Du da bist und zuhörst</li>
<li>Das Wikipedia-Prinzip: Lass den Kunden entscheiden, was Du tust (z.B. <a title="Brewtopia" href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/das-marketing-ist-tot-es-lebe-das-marketing/artikel/von-freund-zu-freund.html">Blowfly von Brewtopia: Die Community entwickelt das Bier</a>)</li>
<li>Das Kommunikations-Modell: Der Mensch ist ein soziales Wesen. Welches Produkt könnte das aufnehmen? (z.B. alle Formen von Social-Networks)</li>
<li>Das Use-Case-Modell: Nimm ein bekanntes Produkt. Finde einen neuen Use-Case (Ein sehr schönes Beispiel ist der <a title="Snuggie" href="http://www.mysnuggiestore.com/">Snuggie, ein Freizeitmantel aus den USA</a>.  Eine <a title="Stanford" href="http://www.youtube.com/watch?v=kBwomf0ZBlE">Stanford-Vorlesung widmet ihm einen ganzen Abschnitt.</a>)</li>
<li>Das Nutzer-Modell: Nimm ein bekanntes Produkt. Finde neue Nutzer (da passt auch der Snuggie sehr gut zu)</li>
<li>Das Mobilitäts-Modell: Der Mensch ist ein mobiles Wesen. Was heißt das für die Zukunft?</li>
<li>Das Zufallsmodell: Mach alles mögliche. Stoße vieles an. Schau, worauf es Resonanz gibt.</li>
<li>Der Blick über den Tellerrand: Übertrage erfolgreiche Konzepte von der einen Lebenswelt in die nächste (z.B. Controlling aus der Produktion auf Dienstleistungen)</li>
<li>Jeder kann ein Künstler sein: Suche und entwickle ein Produkt an, mit dem Menschen ihre Kreativität ausleben können, ohne Mozart zu sein (z.B. <a title="Guitarhero" href="http://hub.guitarhero.com/">Guitar Hero</a>)</li>
<li>Das Tellerwäscher-Modell: Suche nach einem Dienst, den jemand erledigen muss, aber niemand gerne übernimmt (Wie heißt es so schön: Geld gibt es meistens dafür, was keinen Spaß macht)</li>
<li>Das VolxPreneuer-Modell: Biete anderen die Möglichkeit, selbst als Unternehmer zu arbeiten (z.B.<a title="Dawanda" href="http://de.dawanda.com/"> Dawanda</a>)</li>
<li>Gründen im Handwerk: Lerne einen ordentlichen Beruf. Mach Dich dann selbstständig.</li>
<li>Das Team-Prinzip: Ihr passt perfekt zusammen. Zusammen findet ihr die Gründungsidee, die zu Euch passt.</li>
<li>Das Problemlösungs-Prinzip: Jemand hat ein Problem, Du kannst es lösen</li>
<li>Das Konfrontationsmodell: Such Dir ein Unternehmen als Gegner. Sei besser!</li>
<li>Das <a title="Social-Entrepreneur" href="http://download.rockyourlife.de/2010_11_01%20impulse%20magazin.pdf">Social-Entrepreneur-Modell</a>: Verfolge einen guten Zweck! Mach damit Geld.</li>
<li>Das Punk-Prinzip: Sei dagegen! Mach damit Geld. (z.B. <a title="Vivienne Westwood" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vivienne_Westwood">Vivienne Westwood</a>)</li>
<li>Das Individualitäts-Prinzip: Nimm ein herkömmliches Produkt. Lass es für jeden Nutzer einzigartig sein. (z.B. <a title="Syntops" href="http://www.syntops.de/">Die individuelle Tageszeitung von Syntops</a>)</li>
</ol>
<p>Besonders gut hat uns das Modell Nr. 47 gefallen: Das Konfrontationsmodell.</p>
<p>Warum sollte man sich auch in der Nische verstecken? Ein Dozent von mir hat mal gesagt: In Nischen ist es meist dunkel, staubig und es kommt selten jemand vorbei. Da ist es doch ein weitaus motivierender Gedanke zu sagen: Ich habe einen ganz klaren Gegner. An dem orientiere ich mich. Ich will besser und erfolgreicher sein, als er. Ein solches Ziel kann über manchen trüben Tag im Gründerdasein hinweghelfen. (ftx)</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Copycat-Strategie</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 13:53:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetAls der heutige Wirtschaftsprofessor Oded Shenkar vor einigen Jahren dem Manager eines großen Handelsunternehmens eine neue Spracherkennungssoftware vorstellte, hatte der nur eine Frage: War dies ein völlig neues Konzept oder schon im Einsatz? Stolz verkündete Shenkar, dass es brandneu sei und das Handelsunternehmen das erste sei, dem die neue Technik vorgestellt worden sei. &#8220;In that [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton879" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F03%2F09%2Fdie-copycat-strategie%2F&amp;text=Die%20Copycat-Strategie&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F03%2F09%2Fdie-copycat-strategie%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Als der heutige Wirtschaftsprofessor Oded Shenkar vor einigen Jahren dem Manager eines großen Handelsunternehmens eine neue Spracherkennungssoftware vorstellte, hatte der nur eine Frage: War dies ein völlig neues Konzept oder schon im Einsatz? Stolz verkündete Shenkar, dass es brandneu sei und das Handelsunternehmen das erste sei, dem die neue Technik vorgestellt worden sei.</p>
<p>&#8220;In that case&#8221;, sagte der Manager, &#8220;we are not interested.&#8221;</p>
<p>Oded Shenkar konnte es kaum glauben. Doch der Manager erklärte ihm die Unternehmensstrategie.</p>
<p>&#8220;Our policy is to never be the first to try something new; we will only consider the tried and true.&#8221;</p>
<p>Sein Erlebnis hat Oded Shenkar in seinem Buch &#8220;<a title="Copycats: How Smart Companies Use Imitation to Gain a Strategic Edge" href="http://books.google.de/books?id=hbpWgCjt4uoC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=oded+shenkar+copycats&amp;source=bl&amp;ots=BlKDfU3LL6&amp;sig=val7F9SJ4YP93zXmNHATIs3823c&amp;hl=de&amp;ei=gIB3Ta7nBs7esgb7tNSNBQ&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=4&amp;ved=0CD4Q6AEwAw#v=onepage&amp;q&amp;f=false" target="_blank">Copycats: How Smart Companies Use Imitation to Gain a Strategic Edge&#8221;</a> aufgegriffen. Eine Lobeshymne auf die Kopie. Nicht der Innovator, sondern meist der Kopist ist derjenige, der die Früchte der Idee erntet. Indem er das Konzept aufgreift, verbessert, ja, manchmal sogar erst zu seiner richtigen Marktreife führt. Ein interessantes &#8211; und in jeder Weise spannend zu lesendes Buch voller Beispiele und Anekdoten. (ftx)</p>
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		<title>Gastbeitrag: Rürup Rente</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2011/02/04/gastbeitra-rurup-rente/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 16:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Absicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetDa ich mich an dieser Stelle immer mal wieder selbst Fachthemen mit beschäftige, möchte ich heute zum ersten Mal auch Experten von außen zu bestimmten Themen sprechen lassen. Als erste Stimme dieser Gastbeiträge möchte ich heute Josephine Mühle vorstellen, Portalmanagerin bei Finanzen.de, die mit ihrem Text einen kurzen Einstieg in das Thema Rürup Rente bieten [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton849" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F02%2F04%2Fgastbeitra-rurup-rente%2F&amp;text=Gastbeitrag%3A%20R%C3%BCrup%20Rente&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F02%2F04%2Fgastbeitra-rurup-rente%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Da ich mich an dieser Stelle immer mal wieder selbst Fachthemen mit beschäftige, möchte ich heute zum ersten Mal auch Experten von außen zu bestimmten Themen sprechen lassen. Als erste Stimme dieser Gastbeiträge möchte ich heute Josephine Mühle vorstellen, Portalmanagerin bei <a href="http://www.finanzen.de">Finanzen.de</a>, die mit ihrem Text einen kurzen Einstieg in das Thema Rürup Rente bieten möchte.</p>
<p><span id="more-849"></span></p>
<p>::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::</p>
<p><strong><big>Die Rürup Rente als Standbein der Altersabsicherung für Selbstständige</big></strong></p>
<p>Jahrzehntelang galt die gesetzliche Rentenversicherung als sicher und solide. Verschiedene demografische und gesellschaftliche Entwicklungen haben jedoch dazu geführt, dass sich die Kassen der gesetzlichen Rentenversicherung nach und nach leeren.</p>
<p>Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber die Rürup Rente, auch Basisrente genannt, ins Leben gerufen. Ziel dieser privaten Vorsorgeform, die von staatlicher Seite subventioniert wird, ist das Schließen der Versorgungslücke bei Erreichen des Renteneintrittsalters. Während Arbeitnehmer in Deutschland eine Riester Rente abschließen können, gilt diese Möglichkeit für die meisten freiberuflich und selbstständig tätige Personen nicht. Dieser Personenkreis kann jedoch von der Rürup Rente profitieren. <em> </em></p>
<p><strong>Vorteile der Rürup Rente</strong></p>
<p>Das Besondere an der Rürup Rente ist die nachgelagerte Besteuerung. Dies bedeutet, dass die Einzahlungen in den Rürup Vertrag für den Einzelnen steuerlich geltend gemacht werden können. Bis zu einem bestimmten Höchstbetrag kann der Versicherungsnehmer Einzahlungen, die während eines Jahres in den Rürup Vertrag getätigt worden sind, von der Einkommenssteuer absetzen. 2011 handelt es sich dabei um 72 Prozent der Beiträge. Dieser Wert steigt jährlich um 2 Prozent, sodass im Jahr 2025 die vollen 100 Prozent der Einzahlungen steuerlich geltend gemacht werden können. Hierdurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen vor allem bei Besserverdienenden mitunter deutlich.</p>
<p><strong>Wie funktioniert die Förderung?<br />
</strong></p>
<p>Ein erheblicher Teil der Beiträge kann zur privaten Vorsorge steuerlich geltend gemacht und der Nettoaufwand dementsprechend verringert werden. Ebenfalls ist das im Vertrag angehäufte Guthaben pfändungssicher und Hartz IV geschützt. Eine weitere Variante für Selbstständige, die Beiträge zu Versicherungen steuerlich absetzen möchten, ist die Kombination der Rürup Rente mit einer Berufsunfähigkeitsrente. Hierbei darf jedoch nicht mehr als 49% der Gesamtbeiträge für eine Berufsunfähigkeitsrente aufgewendet werden.</p>
<p><strong>Formen der Rürup Rente</strong></p>
<p>Es gibt verschiedene Arten der Rürup Rente, die sich in puncto Sicherheit und Gewinnorientierung unterscheiden. Die klassische Rürup Rente bietet einen garantierten Mindestzins von 2,25 Prozent. Der zu Versichernde erfährt vor Vertragsschluss die Höhe seiner garantierten Rente, die durch Überschüsse noch höher ausfallen kann. Die klassische Form ist daher für sicherheitsorientiert denkende Personen gedacht.</p>
<p>Die fondsgebundene Rürup Rente ist weniger stabil, kann aber deutlich höhere Rendite erwirtschaften. Die Vertragslaufzeit ist üblicherweise so lang, dass mehrere Konjunkturzyklen überstanden werden. Tendenziell bringen die Fondsprodukte immer noch 6 bis 8 Prozent Rendite, was klassische Varianten nicht bieten können.</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Was ist eine Marke? Und brauch ich so etwas als Gründer?</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 15:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Gründen]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Marken]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetBevor die Marke entwickelt wird, sollten sich Existenzgründer ein wenig Zeit nehmen, um über Markenidentität und Markenversprechen nachzudenken. Wer einmal eine Band gegründet hat, kennt dieses Phänomen: Kaum steht der Bandname fest, muss auch schon ein Logo her, ein einprägsames Zeichen mit dem man die Band identifiziert. Dieses Logo, so der Plan, soll dann auf [...]
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<div id="attachment_793" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-793  " title="Rockband_441857_R_K_B_by_bluefeeling_pixelio.de_klein" src="http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/uploads/2010/11/Rockband_441857_R_K_B_by_bluefeeling_pixelio.de_klein.jpg" alt="Rockband (Foto: bluefeeling / pixelio.de) " width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Rockband (Foto: bluefeeling / pixelio.de)</p></div>
<p>Wer einmal eine Band gegründet hat, kennt dieses Phänomen: Kaum steht der Bandname fest, muss auch schon ein Logo her, ein einprägsames Zeichen mit dem man die Band identifiziert. Dieses Logo, so der Plan, soll dann auf T-Shirts, auf Flyer, auf Plakate, auf die CD, auf die Bandwebseite, auf das Schlagzeug, als Aufkleber auf Gitarren und Verstärker und so weiter. Der Wunsch, die Band zur Marke zu machen, ist übermächtig. Und kann auch für Außenstehende ganz schön auf die Nerven gehen.</p>
<p>Wie für die Band zu Jugendzeiten heißt häufig auch für junge Gründer eine der wichtigsten Fragen: Wie nennen wir uns? Was ist unser Logo? Der Instinkt sagt einem, dass nur, wer ein Zeichen hat, auch auf dem Markt wahrgenommen wird. Doch wie packt man das an, ohne dass es albern wird und ohne dass Rückfälle in alte Schulbandzeiten drohen? Es lohnt sich, einmal in die Markentheorie hineinzuschnuppern, bevor man anfängt, wild Logos auf Karopapier zu kritzeln.</p>
<p><span id="more-792"></span>Karsten Kilian, ehemals Consultant bei Simon-Kucher &amp; Partners, bietet mit seinem <a title="Markenlexikon" href="http://www.markenlexikon.com/start.html" target="_blank">Markenlexikon</a> eine schöne Einführung in das Thema. Weiterführend sind vor allem die Downloadlinks auf seiner Seite, die nach Themen wie &#8220;Markenaufbau&#8221;, &#8220;Markenwert&#8221; und &#8220;Markenrechte&#8221; geordnet sind.</p>
<p>Spannend ist zum Thema der Artikel<a title="Mimikry Marketing" href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/kauf-dich-gluecklich-448493/" target="_blank"> &#8220;Kauf dich glücklich&#8221; aus der Wirtschaftswoche von Christopher Schwarz und Peter Steinkirchner</a>. Gerade junge Unternehmen hätten die Möglichkeit, ganz frisch und unbefangen eine eigene Markenidentität zu schaffen, die über die Markeninszenierung das Gefühl von Authentizität vermittelt. So heißt es im Text:</p>
<blockquote><p>Der in Karlsruhe lehrende Kunsttheoretiker Wolfgang Ullrich sieht eine „Kultur der Fiktionalisierung“ am Werk, die unseren Umgang mit der Warenwelt bestimmt. Die Kunden erwarten von einem Produkt nicht nur, dass es sein Nutzenversprechen hält. Es soll, sagt Ullrich, vielmehr den Eintritt gewähren in eine „Welt voller Möglichkeiten“, die „Teilhabe an einem sonst verschlossenen Milieu“ oder einer „bisher unbekannten Erfahrung“ verspricht.</p></blockquote>
<p>Beispielhaft wird etwa das Unternehmen Arqueonautas vorgestellt, dessen Gründungsort zwar ein Düsseldorfer Hinterhof sei, und das dennoch mit der Welt der Taucher und ihrer geheimnisvollen Unterwasserwelt in Verbindung gebracht werde.</p>
<p>Marken erleichtern das Leben. Eine gute Marke beinhaltet die wesentlichen Kaufargumente und ein Werteversprechen. Sie signalisiert: &#8220;Hier wird Qualität geboten&#8221;. Marken bewegen sich stets zwischen Emotionalität und Rationalität. Dabei kann man einige Fehler machen. Hans H. Bauer, Professor für Marketing an der Uni Mannheim, hat in einer Präsentation <a title="Markenführung" href="http://www.faw-bamberg.de/assets/Download/BusinessForum.pdf" target="_blank">&#8220;Markenführung durch Schaffung von Markenidentität&#8221;</a>, die auch im Internet zugänglich ist, seine wesentlichen Praxistipps veröffentlicht.Vor allem ein Punkt ist mir dabei aufgefallen:</p>
<blockquote><p>Setze realistische Statusziele: viele Marken können weder Identitäts- oder Mythosstatus erreichen.</p></blockquote>
<p>Da wären wir dann wieder bei der Band. Groß werden wie die Rolling Stones &#8211; nicht jedem kann dies gelingen. Aber man kann es versuchen. (ftx)</p>
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		<title>Erst ein anderes Unternehmen ruinieren &#8211; dann erst ein eigenes gründen</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2010/03/11/erst-ein-anderes-unternehmen-ruinieren-dann-erst-ein-eigenes-grunden/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gründen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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<p><span id="more-658"></span>&#8220;Man sollte erst ein fremdes Unternehmen ruiniert haben, bevor man ein eigenes gründet&#8221;, sagte er mir. Übrigens eine Weisheit, die er oft in seiner Beratung anwendet. Seine Argumentation: Bevor man gründet, sollte man schon einmal Führungsverantwortung übernommen haben. Verantwortung für Personal und Budgets.</p>
<p>Gut. Nichts geht über eine solide Ausbildung. Man sollte wissen, wie Abläufe in einem Betrieb funktionieren. Man sammelt erste Erfahrungen in der Branche. Aus dem Nichts heraus wird es schwierig. Da sollte man sich schon gut überlegen, ob man sich eine Gründung zutraut. Und natürlich gibt es tausend Argumente gegen den Weg in die Selbstständigkeit. Zum Beispiel die falsche Idee zur falschen Zeit am falschen Ort.</p>
<p>Aber Führungsverantwortung im Unternehmen zu lernen? Eine, die vergleichbar mit der eines Unternehmers ist?</p>
<p>Das ist meines Erachtens zu einem guten Teil Quatsch. Denn echte Verantwortung trägt man ja nie. Nicht als Abteilungsleiter, nicht als Ressortchef, nicht als Manager. Ich bin es ja nicht, der die Frauen und Männer beschäftigt. Es ist die Firma. Und ich selbst bin nur ein Angestellter. Daran ändert sich auch nichts mit der Position in der Hierarchie.</p>
<p>Ein Unternehmer hingegen trägt echte Verantwortung. Er ist für das Wohl der Firma und als Person auch für das Wohl der Mitarbeiter verantwortlich. Diese Verantwortung kann er nicht nach 17 Uhr an der Firmentür wieder ablegen. Diese Verantwortung lässt sich nicht durch Spielereien in einer fremden Firma erlernen. In diese Verantwortung wächst man hinein. Mit jedem neuen Mitarbeiter etwas mehr. (ftx)</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Freunde, Friends und Interessierte &#8211; Sascha Lobo auf der Cebit</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2010/03/02/freunde-friends-und-interessierte-sascha-lobo-auf-der-cebit/</link>
		<comments>http://www.aus-der-aktentasche.de/2010/03/02/freunde-friends-und-interessierte-sascha-lobo-auf-der-cebit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton645" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F03%2F02%2Ffreunde-friends-und-interessierte-sascha-lobo-auf-der-cebit%2F&amp;text=Freunde%2C%20Friends%20und%20Interessierte%20%26%238211%3B%20Sascha%20Lobo%20auf%20der%20Cebit&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F03%2F02%2Ffreunde-friends-und-interessierte-sascha-lobo-auf-der-cebit%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Für ein junges StartUp stellt sich natürlich die Frage, inwieweit man sich am Socialmedia-Hype beteiligt. Das kann man ja inzwischen ganz unproblematisch, richtet einen Facebook-, Twitter-, Youtube-Account ein und los gehts. Um &#8220;Attention Economy&#8221; und &#8220;Social Media&#8221; ging es heute auf bei der <a title="Webciety" href="http://webciety.de/" target="_blank">Webciety</a> auf der Cebit. Ich fand das Thema ganz spannend und habe mich einfach dazu gesetzt (musste sowieso auf der Cebit recherchieren).</p>
<p><strong><span id="more-645"></span>Bester Freund: Der Kunde</strong></p>
<p>Sascha Lobo war natürlich mit von der Partie. Man kann ja über ihn sagen, was man will, aber seine Thesen bringt er immer ganz nett auf den Punkt. Heute: SEO wird langfristig durch SMO ersetzt. Denn schon heute sind Socialmedia-Plattformen wie Facebook als Traffic-Lieferanten teils wichtiger als die scheinbar übermächtige Google-Suchmaschine.</p>
<p>Wie sollte man also als Unternehmen darauf reagieren? Lobos Meinung: Eventuell sogar mit Zurückhaltung. Sehr schön hat er klar gestellt, dass man sich nicht der Illusion hingeben sollte, jeder, der den unternehmenseigenen Twitter-Kanal verfolge, sei auch schon automatisch Fan oder Freund. &#8220;Richtiger wäre es, von Interessierten zu sprechen&#8221;, sagte Lobo. Leute, die das Unternehmen vielleicht auch kritisch verfolgen, aber vielleicht irgendwann einmal mit ins Boot geholt werden.</p>
<p><strong>Harley als Tattoo ist ja ok, aber SAP?</strong></p>
<p>Von Freunden oder sogar Fans zu sprechen, wäre ja wohl auch bei den meisten Unternehmen vermessen. Klar, manch ein Harley-Fan tätowiert sich den Namen der Marke auf den Oberarm. &#8220;Aber wie viele Firmen hier auf der Cebit können von sich sagen, solch eine Fangemeinde zu haben&#8221;, sagte Lobo. Also: In der Diskussion mal einen Gang zurückschalten und sich selbst fragen, ob Twittern sich als Unternehmen wirklich lohnt, wenn man eigentlich nichts zu sagen hat. Denn eins wurde auch deutlich: Sich tatsächlich auf den Kunden via Facebook und Co. einzulassen, erfordert einen erheblichen Aufwand. Und ist keinesfalls umsonst zu haben. (ftx)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die unternehmerfreundlichsten Städte Europas &#8211; München auf dem 3. Platz</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2009/07/22/die-bei-unternehmern-beliebtesten-stadte-europas/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 09:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
		<category><![CDATA[Gründen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständig]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie zufrieden sind europäische Unternehmer und Gründer mit ihrem Standort? Diese Frage stand im Vordergrund beim aktuellen European Cities Entrepreneurship Ranking (ECER).
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<p><img src="/Users/HENNIN%7E1/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-2.jpg" alt="" /></p>
<div>
<div id="attachment_461" class="wp-caption aligncenter" style="width: 488px"><a href="http://www.ecer.fr/resultat_en.html"><img class="size-full wp-image-461" title="ECER Ranking" src="http://freitexter.files.wordpress.com/2009/07/global_en.jpg" alt="ECER Ranking" width="478" height="650" /></a><p class="wp-caption-text">ECER Ranking</p></div>
</div>
<div>
<p>Hinter dieser Studie stehen unter anderem die Europäische Kommission, das europäische Städtenetzwerk Eurocities und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).</p>
<p>Befragt wurden 2400 Unternehmer aus 37 Großstädten in 19 europäischen Ländern, die sich in den Jahren 2004 und 2005 mit einer eigenen Firma selbstständig gemacht haben.</p>
<p><span id="more-460"></span>Abgefragt wurde unter anderem Einschätzungen in den Kategorien</p>
<ul>
<li>Unterstützung von Unternehmen allgemein</li>
<li> Unterstützung im Vorfeld der Unternehmensansiedlung und -gründung</li>
<li>Wirtschaftliche Rahmenbedingungen/Umfeld</li>
</ul>
<p>In diesen drei Feldern hat die Stadt München jeweils die höchste Bewertung erhalten. Rang sechs gab es in der Kategorie &#8220;Betreuung nach der Unternehmensgründung&#8221; und Rang sieben für die &#8220;finanzielle Unterstützung&#8221;. Lediglich Stockholm und Helsinki als Zweit- und Erstplatzierte haben insgesamt besser abgeschnitten. Vor allem die besonders positive Situation für Unternehmer in Helsinki <a title="ECER Resultate" href="http://www.ecer.fr/resultat_en.html" target="_blank">haben die Autoren der Studie</a> hervorgehoben:</p>
<blockquote><p>Thanks to this favourable climate for the spirit of enterprise, the city of Helsinki stands out in the ranking. There are several explanations. First, the existence of several institutions dedicated to entrepreneurship, such as the Helsinki School of Creative Entrepreneurship. With its original educational offering, this school plays a pivotal role in entrepreneurship promotion and training in the Helsinki area. It is meshed in multiple economic and social networks locally, and in the past few years has built many partnerships with local-development agencies in the area. Indeed, the city of Helsinki seems to be sustaining heavy investment in entrepreneurship, as reflected by the recent Helsinki Metropolitan Entrepreneurship Academy (HMEA) programme, which began in January 2009. In addition, Finland has for several years been developing numerous research programmes to foster entrepreneurship.</p></blockquote>
<p>(ftx)</p></div>
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		<title>Existenzgründungsportal des Bundes erhält von Stiftung Warentest ein &quot;sehr gut&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 08:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Gründen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gründungsportal des Bundes www.existenzgruender.de hat bei einem Test der Stiftung Warentest von 14 verschiedenen Portalen am besten abgeschnitten.
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton451" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2009%2F07%2F17%2Fexistenzgrundungsportal-des-bundes-erhalt-von-stiftung-warentest-ein-sehr-gut%2F&amp;text=Existenzgr%C3%BCndungsportal%20des%20Bundes%20erh%C3%A4lt%20von%20Stiftung%20Warentest%20ein%20%26quot%3Bsehr%20gut%26quot%3B&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2009%2F07%2F17%2Fexistenzgrundungsportal-des-bundes-erhalt-von-stiftung-warentest-ein-sehr-gut%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Das Gründungsportal des Bundes <a title="Link öffnet in einem neuen Fenster" href="http://www.existenzgruender.de/">www.existenzgruender.de</a> hat bei einem Test der Stiftung Warentest von 14 verschiedenen Portalen am besten abgeschnitten. Den Testern hat besonders die Breite und Qualität der Informationen zugesagt. Bislang habe ich mich vor allem auf die Informationsbroschüren des <a title="Businessplan Wettbewerb Berlin-Brandenburg" href="http://www.b-p-w.de/2009/index.php" target="_blank">Businessplan Wettbewerbs Berlin-Brandenburg</a> und die Infos der <a title="Gründungswerkstatt Hannover" href="http://www.gruendungswerkstatt-hannover.de/GWH/de/content/Websites/index.html" target="_blank">Gründungswerkstatt Hannover</a> gestützt. Heute habe ich mir über www.existenzgründer.de mal das Dossier &#8220;Starthilfe&#8221; bestellt. Das kann man auch <a title="Starthilfe" href="http://www.existenzgruender.de/imperia/md/content/pdf/publikationen/broschueren/starthilfe.pdf" target="_blank">online</a> runterladen, aber so ein 150seitiges PDF am Bildschirm zu lesen, war mir dann doch zu mühselig. Ansonsten muss ich wirklich sagen, dass ich ganz angetan von der Internetseite war, die im Übrigen einen sehr aufgeräumten eindruckt macht. Was man von anderen Portalen dieser Art nicht immer sagen kann. (ftx)</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Warum man seiner Geschäftsidee Raum zum Atmen lassen sollte</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 09:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
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		<description><![CDATA[TweetMit einem Freund hatte ich eine Diskussion über ein mögliches Magazinprojekt. Er fragte mich, ob ich denn auch an das dazugehörige Onlinekonzept gedacht hätte. Ich sagte ihm, dass mir da schon was einfallen würde, wenn ich erst einmal den Businessplan für das Magazin erstellt hätte. Und ohnehin gebe es ja kaum realistische Geschäftsmodelle fürs Internet, [...]
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<p>Mit einem Freund hatte ich eine Diskussion über ein mögliches Magazinprojekt. Er fragte mich, ob ich denn auch an das dazugehörige Onlinekonzept gedacht hätte. Ich sagte ihm, dass mir da schon was einfallen würde, wenn ich erst einmal den Businessplan für das Magazin erstellt hätte. Und ohnehin gebe es ja kaum realistische Geschäftsmodelle fürs Internet, fügte ich etwas ideenlos hinzu. Schließlich hatte ich ja mein fertiges Produkt im Kopf. Für etwas anderes hatte ich da keine Gedanken übrig. Wahrscheinlich ist das ein Fehler, den viele angehende Gründer machen.</p>
<p><span id="more-423"></span>Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass es das beste ist, wenn man seiner Geschäftsidee Raum zum atmen lässt. Wer gleich heute megakomplexen Rennwagen fertigen will, um schon morgen in der Formel 1 mitzufahren, war entweder Konstrukteur bei Ferrari oder hat ein unglaubliches, ja schon fast fahrlässiges Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten. Denn zu schnell gerät man in das, was der Gründungsexperte <a title="Günter Faltin" href="http://www.entrepreneurship.de/" target="_blank">Günter Faltin</a> die Komplexitätsfalle nennt. Das Produkt wächst einem schlicht über den Kopf.</p>
<p>Ich bin deshalb dafür, schon während der Gründung verschiedene Phasen von Produkt und Organisation mitzudenken. Dabei ist der Aufbau von klein zu groß naheliegend, wird aber oft nicht bei der Gründung bedacht. &#8220;Think big&#8221; hört sich meines Erachtens zwar gut an. Aber der Gedanke daran, schon mit dem ersten Schuss, also seiner Investition, einen Treffer landen zu müssen, hat eine sehr beunruhigende Komponente. Derzeit bevorzuge ist also die altmodische Art des Wachstums aus eigener Kraft.</p>
<p>Am Anfang steht das Basisprodukt und die kleinstmögliche Organisationsform (manchmal ist es die Ein-Mann-Gesellschaft, manchmal ist es ein Gründungsteam). Darauf folgen verschiedene Ausbaustufen, die jede für sich ein eigenständiges funktionierendes Produkt darstellen. Ich selbst habe diese Gedanken mal anhand der Beispiele <em>Blog &#8211; Onlinemagazin &#8211; Printmagazin</em> durchgespielt. Im Blog wird die Kernidee formuliert, im Onlinemagazin die organisatorische und wirtschaftliche Struktur geschaffen, das Printmagazin könnte schließlich das angestrebte Ziel darstellen. Hier kann schon auf eine Kernidee und die vorhandene Organisationsstruktur zurückgegriffen werden.</p>
<p>Im Softwarebereich finde ich das <a title="Open Office" href="de.openoffice.org" target="_blank">Open Office Paket</a> als Analogie sehr aufschlussreich: Thunderbird ist ein hervorragendes Email-Programm. Zusammen mit dem Add-On Lightning wird aus dem Programm ein integriertes Organisations- und Kommunikationstool. Im Paket mit Programmen wie Calc, Writer oder Impress hat man die wesentliche Basissoftware für den Arbeitsalltag im Büro. Die modulartige Struktur lässt genügend Spielraum für nahezu beliebig viele Erweiterung und Verbesserungen. Ich finde, für ein Unternehmen hört sich eine derartige Konzeption doch auch sehr vielversprechend an. (ftx)</p>
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