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	<title>Neues aus der Aktentasche &#187; Wirtschaft und Management</title>
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	<description>Der Blog für junge Selbstständige und Berufseinsteiger</description>
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		<title>Apple sichert sich Nortel-Patente</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 15:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
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		<description><![CDATA[TweetGerade eine technologieorientierte Gründung kann schnell ins Fettnäpfchen treten. Womöglich ist auf die genutzte und entwickelte Technik bereits ein Patent angemeldet. Der Patentschutz in den USA geht sehr weit. In der Regel erfolgt die Patentanmeldung lange bevor das eigentliche Produkt in den Markt kommt. Allen voran geht natürlich mal wieder Apple. Der Konzern besitzt zur [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1055" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F07%2F18%2Fapple-sichert-sich-nortel-patente%2F&amp;text=Apple%20sichert%20sich%20Nortel-Patente&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2011%2F07%2F18%2Fapple-sichert-sich-nortel-patente%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Gerade eine technologieorientierte Gründung kann schnell ins Fettnäpfchen treten. Womöglich ist auf die genutzte und entwickelte Technik bereits ein Patent angemeldet. Der Patentschutz in den USA geht sehr weit. In der Regel erfolgt die Patentanmeldung lange bevor das eigentliche Produkt in den Markt kommt.</strong></p>
<p><a href="http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/uploads/2011/07/apfel_by_wrw_pixelio.de_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-1056 alignleft" title="apfel_by_wrw_pixelio.de_klein" src="http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/uploads/2011/07/apfel_by_wrw_pixelio.de_klein.jpg" alt="Foto: wrw/Pixelio.de" width="150" height="167" /></a>Allen voran geht natürlich mal wieder Apple. Der Konzern besitzt zur Zeit mehr als 1850 eigene Patente und die Zahl nimmt ständig zu.  Somit erlauben die Patentanträge auch einen Blick auf die zukünftigen Produkte. Wer schon immer wissen wollte, was Apple so alles patentieren lässt, dem empfehlen wir einen Blick in die <a title="US Patent Collection Database" href="http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&amp;Sect2=HITOFF&amp;p=1&amp;u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-bool.html&amp;r=0&amp;f=S&amp;l=50&amp;TERM1=&amp;FIELD1=&amp;co1=AND&amp;TERM2=Apple+Inc&amp;FIELD2=ASNM&amp;d=PALL">US Patent Collection Database</a>.</p>
<p><span id="more-1055"></span>Apple konnte den Patentschatz durch einen strategischen Zukauf sogar noch deutlich vergrößern. Denn der Konzern gehört zu einer Gruppe von Firmen (neben Apple auch Microsoft und RIM), die sich im Bieterwettstreit um rund <a title="Patente Nortel" href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Google-verliert-article3712466.html">6000 Patente im Mobilfunkbereich des kanadischen Telekom-Ausrüsters Nortel Networks durchgesetzt haben</a>. Amerikanische Richter haben dem Verkauf zugestimmt.</p>
<p>Dass Patente immer wichtiger werden um den Wettbewerb in Schach zu halten oder den Anschluss an die Marktspitze nicht zu verpassen, das zeigen die vielen derzeitigen Klagen der Anbieter untereinander. So verklagt aktuell zum Beispiel Apple die Firma HTC und fordert einen Importstopp in die USA für deren HTC-Tablet Flyer.</p>
<p>(T. Bode, ftx, Foto: wrw/Pixelio.de)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Conrad verfolgt mich oder: Der Fluch des Klettverschlusses</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
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		<description><![CDATA[TweetIch werde verfolgt. Wo ich bin, ist es schon da. Klingt paranoid. Ist es vielleicht auch. Ich surfe durchs Netz und es begleitet mich wie ein Schatten. Ist es ein Fluch? Nein, es ist ein Klettverschluss mit selbstklebender Klebefläche. Hatte mir erlaubt, nach diesem Artikel zu suchen. Auf der Conrad-Seite. Und jetzt das: Auf der [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton708" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F06%2F18%2Fconrad-verfolgt-mich-oder-der-fluch-des-klettverschlusses%2F&amp;text=Conrad%20verfolgt%20mich%20oder%3A%20Der%20Fluch%20des%20Klettverschlusses&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F06%2F18%2Fconrad-verfolgt-mich-oder-der-fluch-des-klettverschlusses%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Ich werde verfolgt. Wo ich bin, ist es schon da. Klingt paranoid. Ist es vielleicht auch. Ich surfe durchs Netz und es begleitet mich wie ein Schatten. Ist es ein Fluch? Nein, es ist ein Klettverschluss mit selbstklebender Klebefläche. Hatte mir erlaubt, nach diesem Artikel zu suchen. Auf der Conrad-Seite. Und jetzt das: Auf der Seite der Hannoverschen Allgemeinen: Klettverschluss. Auf der Seite der Stuttgarter Nachrichten: Klettverschluss. Die Augsburger Allgemeine: Klettverschluss. Immer dieselbe Werbung. Was hab ich verbrochen, dass mich dieses Produkt jetzt mein ganzes Leben lang verfolgt? Als ob ich Tag ein, Tag aus an nichts anderes denken würde, als an Klettverschlüsse. Als hätte ich in meinem ganzen Leben nichts anders gekauft. Das ist doch verrückt! Bitte Conrad, lass das aufhören. Dynamische Werbeformen schön und gut, die Interessen des Käufers abchecken, ok, aber so was? Das geht zu weit. Die hängen ja an mir wie&#8230; Oh Gott, da ist es wieder: Klettverschluss. (ftx)</p>
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		<title>Schutz vor Einbruch in die Bürogemeinschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 15:06:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[TweetIch beschäftige mich gerade mit dem Thema &#8220;Einbruch&#8221;. Wie können sich Unternehmen dagegen schützen, dass über Nacht Geschäftsräume leergeräumt werden? Schließlich sind Computer und Laptops beliebte Objekte bei Diebstählen. Informationen, was man dagegen tun kann, sind ganz gut auf der Internetseite &#8220;Nicht bei mir&#8221;, einer Initiative der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton703" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F06%2F09%2Fschutz-vor-einbruch-in-die-burogemeinschaft%2F&amp;text=Schutz%20vor%20Einbruch%20in%20die%20B%C3%BCrogemeinschaft&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F06%2F09%2Fschutz-vor-einbruch-in-die-burogemeinschaft%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema &#8220;Einbruch&#8221;. Wie können sich Unternehmen dagegen schützen, dass über Nacht Geschäftsräume leergeräumt werden? Schließlich sind Computer und Laptops beliebte Objekte bei Diebstählen. Informationen, was man dagegen tun kann, sind ganz gut auf der Internetseite <a title="Nicht bei mir" href="http://www.nicht-bei-mir.de" target="_blank">&#8220;Nicht bei mir&#8221;, einer Initiative der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und einiger Verbände</a> aufbereitet. Eine schöne Übersicht zum Thema gibt auch ein kurzes Interview mit einer Sicherheitsexpertin, das auf der <a title="Einbrecher stehen auf IPods" href="http://www.allianzdeutschland.de/presse/news/news_2008-12-08.html" target="_blank">Homepage der Allianz</a> veröffentlicht wurde.</p>
<p><strong>Obacht, wenn plötzlich ungebetene Gäste im Büro stehen</strong></p>
<p>Bei den Recherchen ist mir eingefallen, wie eines Tages einmal ein junger Mann mitten bei uns in der alten Bürogemeinschaft in Berlin stand. Er hatte nicht angeklopft, sondern stand da und machte dann anstallten, sich unsere Räume anzuschauen (gab zwar nur einen, ansonsten Küche und Klo, aber das wusste er ja nicht). Er sagte: &#8220;Praktikum?&#8221; Naja, so was kann in Berlin schon mal passieren. Also fragten wir ihn, bei wem er denn ein Praktikum machen wollte. Er sagte. &#8220;Ja, Praktikum Pilot.&#8221; So was passiert nun weniger häufig in Berlin (eher in Frankfurt?).</p>
<p>Wie dem auch sei, er babbelte weiter von seinem Praktikum, checkte dabei aber ganz genau ab, wie es bei uns im Büro aussah. Er machte eigentlich auch einen rundum geistig gesunden Eindruck. Irgendwann hielten wir es nicht mehr aus und schmissen ihn aus dem Büro.</p>
<p>Dann wurde uns mulmig. Einige von uns hatten vorher schon mal eine ähnliche Erfahrung gemacht: Damals war am nächsten Tag das Büro leer geräumt. Alle Computer mitgenommen. Also überlegten wir, was zu tun ist. Die Entscheidung: Wir bauten alle Geräte ab, packten sie in einen Kombi und fuhren sie zu einem von uns nach Hause. Das war gar nicht so leicht. Schließlich waren viele Computer schon mit Betonplatten verschraubt, so dass sie nicht so einfach wegzuschleppen waren. Aber die Angst, dass mögliche Einbrecher aus lauter Wut die Hardware kaputtmachten, war größer.</p>
<p>Die Geräte bauten wir vier Tage später wieder auf. Am gleichen Tag installierte ein Monteur unsere neue Alarmanlage. Ein paar Monate später zogen wir aus unserem Ladenlokal in eine Fabriketage, im dritten Stock, mit dreifach verriegelbaren Türen.</p>
<p>An dem Abend mit dem Pseudo-Praktikanten hatten wir übrigens bei der Berliner Polizei angerufen um zu fragen, was in solchen Situationen zu tun sei. Die nette Beratung von damals möchte ich an dieser Stelle noch einmal lobend erwähnen. Die Polizei hat für Fragen <a title="Einbruchschutz" href="http://www.berlin.de/polizei/praevention/eigentum/einbruchschutz.html" target="_blank">des Einbruchsschutzes übrigens eine eigene Internetseite</a>. (ftx)</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ist die Cebit als Messe das, was Karstadt als Kaufhaus ist?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cebit]]></category>
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		<description><![CDATA[TweetEs waren ja diverse Klagen zu hören, dass die Cebit auch nicht mehr das ist, was sie mal war. Ich konnte mir ja letzte Woche auch mal ein Bild machen. In manchen Hallen herrschte tatsächlich gähnende Leere. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wo eigentlich auf diesem ganzen Messegelände die Geschäfte gemacht werden. Und [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton652" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F03%2F09%2Fist-die-cebit-als-messe-das-was-karstadt-als-kaufhaus-ist%2F&amp;text=Ist%20die%20Cebit%20als%20Messe%20das%2C%20was%20Karstadt%20als%20Kaufhaus%20ist%3F&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F03%2F09%2Fist-die-cebit-als-messe-das-was-karstadt-als-kaufhaus-ist%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Es waren ja diverse Klagen zu hören, dass die Cebit auch nicht mehr das ist, was sie mal war. Ich konnte mir ja letzte Woche auch mal ein Bild machen. In manchen Hallen herrschte tatsächlich gähnende Leere. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wo eigentlich auf diesem ganzen Messegelände die Geschäfte gemacht werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Und noch ein Shooter</strong></p>
<p>Also bei Intel vermutlich nicht. Der Chiphersteller hat mehr als Ausrichter einer internationalen Spiele-Meisterschaft (Quake, World of Warcraft etc.) geglänzt. Ist das das richtige Umfeld für Deals? Gut, hat sich wahrscheinlich an die ganzen Privatpersonen gerichtet, die auf der Cebit Zerstreuung suchten und Tüten mit Gadgets abstauben wollten. Aber ganz ehrlich: Bei Saturn gibt es von beidem mehr. Und ist es unter Umständen auch voller.</p>
<p>Mit einem Freund habe ich also das Cebit-Problem durchdiskutiert. Wir haben folgende These aufgestellt: Die Cebit ist als Messe das, was Karstadt als Kaufhaus ist. Von allem etwas aber nichts richtig. Echte Neuheiten werden eher nicht vorgestellt. Das machen die großen Konzerne auf ihren Hausmessen. Ist also in dem Sinne auch keine richtige Leistungsshow. Fundierte Informationen für ein Fachpublikum? Tut mir Leid, aber dabei stören die anderen Besucher wirklich. Kontaktpflege? Naja, schon. Es sind ja auch noch immer einige Unternehmen mit Ständen vor Ort. Viele haben sich aber auch mit reinen Werbebudchen begnügt. Und was soll ich denn bitte schön von Googles Streetview Aktion halten? Mädchen in Overalls bemalen Autos und bekleckern sich mit Farbe&#8230;</p>
<p>Ich war auch schon auf dem Barcamp im vergangenen Jahr in Hannover. Da war insgesamt eine viel größere Aufbruchstimmung zu spüren, als sie bei der Cebit verbreitet wurde. Das hätte ich mir eigentlich von der größten Computermesse der Welt erwartet. Stattdessen Mittelmaß. Ok, aber ob es reicht? (ftx)</p>
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		<title>Lesetipp: Das aktuelle Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2010/02/15/lesetipp-das-aktuelle-hartz-iv-urteil-des-bundesverfassungsgerichts/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:27:05 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
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		<description><![CDATA[TweetJeder Mensch hat in Deutschland einen Anspruch auf ein menschenwürdiges Existenzminimum, das nicht nur das Überleben sichern soll, sondern darüber hinaus die Persönlichkeitsentfaltung und Teilhabe am sozialen Leben. Das Bundesverfassungsgericht hat diesen Anspruch aus dem Sozialstaatsprinzip und der Menschenwürde aus dem Grundgesetz heraus entwickelt. Das Recht mit Inhalt zu füllen, überlässt das Verfassungsgericht dem Gesetzgeber. [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton635" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F02%2F15%2Flesetipp-das-aktuelle-hartz-iv-urteil-des-bundesverfassungsgerichts%2F&amp;text=Lesetipp%3A%20Das%20aktuelle%20Hartz-IV-Urteil%20des%20Bundesverfassungsgerichts&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2010%2F02%2F15%2Flesetipp-das-aktuelle-hartz-iv-urteil-des-bundesverfassungsgerichts%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Jeder Mensch hat in Deutschland einen Anspruch auf ein menschenwürdiges Existenzminimum, das nicht nur das Überleben sichern soll, sondern darüber hinaus die Persönlichkeitsentfaltung und Teilhabe am sozialen Leben. Das Bundesverfassungsgericht hat diesen Anspruch aus dem Sozialstaatsprinzip und der Menschenwürde aus dem Grundgesetz heraus entwickelt. Das Recht mit Inhalt zu füllen, überlässt das Verfassungsgericht dem Gesetzgeber. Nun hat das Gericht allerdings die Grenzen aufgezeigt.</p>
<p>Für einen Nichtjuristen mag das jetzt vielleicht komisch klingen, aber <a title="Hartz IV Urteil des Bundesverfassungsgerichts" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/ls20100209_1bvl000109.html" target="_blank">das Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts</a> ist meiner Ansicht nach der lesenswerteste Text, der in diesem Jahr erschienen ist. Es ist einfach schön, wie das Gericht in klaren und einfachen Worten einen so komplexen Sachverhalt erörtert und völlig logisch nachvollziehbar argumentiert. Da ist nix Verschwurbeltes, Steifes sondern echte Zugewandtheit an den Leser. Wer sich zum Thema einarbeiten muss, findet hier sehr viel auch Grundlegendes zur Geschichte des deutschen Existenzminimums, vom Warenkorbmodell bis hin zur Statistikmethode. (ftx)</p>
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		<title>Spam wird mehrsprachig: Studie des Online-Sicherheitsdienstes MessageLabs</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2009/08/11/spam-wird-mehrsprachig-studie-des-online-sicherheitsdienstes-messagelabs/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 07:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Studie des Online-Sicherheitsdienstes MessageLabs nutzen Spammer zunehmend Übersetzungstools. Damit können die Spammer ihre Nachrichten mit geringem Aufwand an unterschiedliche Regionen anpassen.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton547" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2009%2F08%2F11%2Fspam-wird-mehrsprachig-studie-des-online-sicherheitsdienstes-messagelabs%2F&amp;text=Spam%20wird%20mehrsprachig%3A%20Studie%20des%20Online-Sicherheitsdienstes%20MessageLabs&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2009%2F08%2F11%2Fspam-wird-mehrsprachig-studie-des-online-sicherheitsdienstes-messagelabs%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nach einer Studie des Online-Sicherheitsdienstes <a title="MessageLabs" href="http://www.messagelabs.com/" target="_blank">MessageLabs</a> nutzen Spammer zunehmend Übersetzungstools. Damit können die Spammer ihre Nachrichten mit geringem Aufwand an unterschiedliche Regionen anpassen. Immer noch dominiert weltweit Englisch als Spam-Sprache. In Deutschland allerdings ist der Anteil deutschsprachiger Mails schon auf 46 Prozent des Spam-Aufkommens gewachsen, heißt es bei MassageLabs. (ftx)<span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: 11pt;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: 11pt;"><br />
</span></span></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ehrliche Antworten vs. Gute PR</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 07:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bin ich über ein Interview in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gestolpert. Und prompt wurde ich in einen inneren Diskurs gestürzt, über den ewigen Kampf zwischen Ehrlichkeit und guter PR.

Befragt wurde der Autor Henning Ahrens zu seinem neuen Buch. Im Provinzlexikon wird das Provinzielle von A bis Z in Schlagwörtern aufgelistet und erläutert. Könnte interessant sein, dachte ich mir. Bis ich die erste Antwort von Ahrens las.
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton534" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2009%2F08%2F06%2Fehrliche-antworten-vs-gute-pr%2F&amp;text=Ehrliche%20Antworten%20vs.%20Gute%20PR&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2009%2F08%2F06%2Fehrliche-antworten-vs-gute-pr%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Heute bin ich über ein Interview in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gestolpert. Und prompt wurde ich in einen inneren Diskurs gestürzt, über den ewigen Kampf zwischen Ehrlichkeit und guter PR. </strong></p>
<p>Befragt wurde der Autor <a title="Henning Ahrens" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henning_Ahrens" target="_blank">Henning Ahrens</a> zu seinem neuen Buch. Im Provinzlexikon wird das Provinzielle von A bis Z in Schlagwörtern aufgelistet und erläutert. Könnte interessant sein, dachte ich mir. Bis ich die erste Antwort von Ahrens las.</p>
<p><span id="more-534"></span></p>
<p>Aus dem Interview (das ich bis jetzt leider nicht im Netz gefunden habe, sonst würde ich verlinken):</p>
<blockquote><p><em><strong>Frage:</strong> </em>Herr Ahrens, es gibt das &#8220;Lexikon der bedrohten Wörter&#8221; und das &#8220;Lexikon der verschwundenen Dinge&#8221;. Sie haben jetzt ein &#8220;Provinzlexikon&#8221; geschrieben. Greifen Sie damit nur ein Genre auf &#8211; oder ist die Provinz erklärungsbedürftig.</p>
<p><em><strong>Antwort:</strong> </em>Das Lexikon war nicht meine Idee, sondern eine Auftragsarbeit. (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Ich kann mir richtig vorstellen, wie der Journalistin bei dieser Antwort die Spucke weggeblieben ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man in so einer Situation eigentlich das ganze Interview vergessen kann. Und dabei war die erste Frage intelligent gestellt und lässt viel Raum für spannende Antworten. Nun gut, Augen zu und durch, muss sich die Journalistin gedacht haben. Doch es wurde wohl nicht besser. Zumindest deutet dieses zweite Frage/Antwortspiel darauf hin:</p>
<blockquote><p><strong><em>Frage</em>:</strong> In Ihrer Kurzbiografie auf Klappentexten heißt es regelmäßig, Sie seien Sohn eines Landwirts und lebten jetzt wieder auf dem Land. Kokettieren Sie mit Ihrer Herkunft und Ihrem Wohnort?</p>
<p><strong><em>Antwort</em></strong>: Nein, sicher nicht. Aber die Biografie ist flexibel, wie man weiß. Ich habe den biografischen Hinweis aus gegebenen Anlass auf meine Herkunft hinfrisiert, sozusagen als Ausweis meiner &#8220;Kompetenz&#8221;.</p></blockquote>
<p>Also, grundsätzlich ist ja Ehrlichkeit nicht zu unterschätzen. Aber so viel davon am Morgen lässt einem echt den Kaffee kalt werden. Hätte es Ahrens nicht dabei belassen können, ein wenig über die Provinz zu lästern und ansonsten sein Buch zu verkaufen? Das Provinz-Thema ist ja grundsätzlich sehr spannend. Und das Buch muss auch nicht schlecht geschrieben sein. Aber gute PR sieht anders aus. (ftx)</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Frank-Walter und die Welt von Morgen &#8211; Der Deutschland-Plan jetzt als PDF</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier hat nun seinen Deutschland-Plan veröffentlicht. Als PDF kann der Text nun auch von seiner Homepage heruntergeladen werden kann. Nach einer kurzen Durchsicht der 52 Seiten stellen sich immer noch einige Fragen.
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton512" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2009%2F08%2F04%2Ffrank-walter-und-die-welt-von-morgen-der-deutschland-plan-jetzt-als-pdf%2F&amp;text=Frank-Walter%20und%20die%20Welt%20von%20Morgen%20%26%238211%3B%20Der%20Deutschland-Plan%20jetzt%20als%20PDF&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.aus-der-aktentasche.de%2F2009%2F08%2F04%2Ffrank-walter-und-die-welt-von-morgen-der-deutschland-plan-jetzt-als-pdf%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Frank-Walter Steinmeier hat nun seinen Deutschland-Plan veröffentlicht. Als <a title="Deutschland Plan" href="http://www.frankwaltersteinmeier.de/_media/pdf/Politik_fuer_das_naechste_Jahrzehnt_navigierbar.pdf" target="_blank">PDF kann der Text nun auch von seiner Homepage</a> heruntergeladen werden. Nach einer kurzen Durchsicht der 52 Seiten stellen sich immer noch einige Fragen.</p>
<p><span id="more-512"></span></p>
<p>1. Wie soll selbst mit 4 000 000 neuen Arbeitsplätzen bis 2020 Vollbeschäftigung hergestellt werden, wenn schon heute fast 5 000 000 Menschen keine Job haben. Auf diese Zahl nämlich kommt man, wenn man neben den offiziell gezählten Arbeitslosen (3,462 Millionen) auch diejenigen mit in die Statistik einbezieht, die in Weiterbildungsmaßnahmen stecken oder als Kurzarbeiter definitiv nichts zu tun haben. Nach Schätzungen beläuft sich deren Zahl schon auf rund 1,8 Millionen. Und wie ernst kann man den Begriff Vollbeschäftigung überhaupt nehmen, wenn manche diesen Zustand schon bei einer Arbeitslosenquote von drei bis vier Prozent annehmen?</p>
<p>2. Hat Frank-Walter Steinmeier in den vergangenen, sagen wir mal zehn Jahren, keine Zeitung gelesen? Nur ein paar Erkenntnisse, die eigentlich inzwischen Allgemeingut geworden sein sollten (allerdings nicht bei der SPD):</p>
<p>Deutschland hat im internationalen Vergleich zu wenig Akademiker. Gleichzeitig lassen Studiengebühren und die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge, die eine Berufstätigkeit neben dem Studium ausschließen, <a title="Immer weniger Studenten" href="http://www.n-tv.de/politik/Immer-weniger-Studenten-article29853.html" target="_blank">immer mehr Abiturienten vor dem Universitätsbesuch zurückschrecken</a>.</p>
<p>Dabei ist Bildung das A und O eines erfolgreichen Berufslebens. Aus der <a title="Junge sind Krisenverlierer" href="http://www.fr-online.de/top_news/1846317_Arbeitsmarkt-Junge-sind-die-Verlierer-der-Krise.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau vom 21. Juli 2007</a>:</p>
<blockquote><p>Im Mai hatten fast 27 Prozent aller Arbeitslosen unter 25 Jahren keinen Schulabschluss, fast 55 Prozent aller Hartz-IV-Empfänger waren ohne Berufsabschluss. &#8220;Ungelernte haben ein fünfmal höheres Risiko, arbeitslos zu werden, als Arbeitnehmer mit Berufsausbildung&#8221;, klagt der DGB.</p></blockquote>
<p>Und dennoch will uns nun Frank-Walter Steinmeier mit seinem Deutschland-Plan (S. 5)  folgendes als seine Zukunftsvision 2020 weismachen:</p>
<blockquote><p>Insbesondere in der Produktion und im Gesundheitswesen entstehen Arbeitsplätze für Menschen ohne Abitur oder Studienabschluss. Gute Perspektiven bekommen auch die etwa eine Million Menschen, die heute als „stille Reserve“ gar nicht als Arbeit suchend gemeldet sind. Wir werden sie alle brauchen.</p></blockquote>
<p>Das ist jetzt mal auf eine mannigfaltige Weise schlichter Humbug:</p>
<ul>
<li>Sollte die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Produktion wieder ansteigen, werden vor allem Facharbeiter gesucht. Deren Jobs haben inzwischen oft ein nahezu akademisches Niveau erreicht (z.B. Mechatroniker). Selbst mit Realschulabschluss wird hier die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz schon sehr schwierig. Ohne Ausbildung ist es gelinde gesagt aussichtslos. Und dennoch soll das Job-Wunder des Frank-Walter auch die Ungelernten mit einschließen.</li>
<li>Auch in der Gesundheitsbranche sind die Anforderungen an die Mitarbeiter immens gewachsen. Für viele Pflegeberufe ist schon per Gesetz vorgeschrieben, dass mindestens die Mittlere Reife als Schulabschluss vorliegen muss. Immer öfter entscheiden sich Arbeitgeber sogar für Abiturienten. Für Geringqualifizierte ergeben sich dadurch in der Gesundheitsbranche keine Jobs.</li>
<li>Und nur mal so: Hat sich Frank-Walter schon mal in eine Schule begeben und dort den 16jährigen Jungs erzählt, sie könnten ja als Altenpfleger arbeiten? Wie würde die Reaktion aussehen? Mal ganz ehrlich &#8211; und das soll keine Herabwürdigung des Berufsstandes darstellen, der eine unglaublich anstrengende und wichtige Arbeit für die Allgemeinheit leistet &#8211; wie viele junge Männer, von, sagen wir mal 100, würden tatsächlich sagen, dass sie in die Pflege gehen?</li>
</ul>
<p>Das mit dem Job-Wunder muss irgendwie anders klappen. Rezepte habe ich auch nicht. Aber so wird das in diesem Wahlkampf nichts mit der SPD. (ftx)</p>
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		<title>Zitat des Tages: Heute von den Management-Experten Jonas Riddenstrale und Kjell A. Nordström</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 07:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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<p style="text-align:left;">Wenn Sie glauben, Kompetenz sei teuer, dann probieren Sie es doch mit Inkompetenz.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:left;">Jonas Riddenstrale und Kjell A. Nordström lehren an der Stockholm School of Economics. Das Zitat stammt aus ihrem Buch <a title="Funky Business" href="http://www.amazon.de/Funky-Business-Kapital-Tanzen-bringen/dp/3827270014" target="_blank">&#8220;Funky Business&#8221;</a>.</p>
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		<title>Manager sollten Jazz hören</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2009/07/31/manager-sollten-jazz-horen/</link>
		<comments>http://www.aus-der-aktentasche.de/2009/07/31/manager-sollten-jazz-horen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 12:04:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Idee]]></category>
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		<description><![CDATA[Jazz als Management-Methode: Der Unternehmer und Gründer der IDS Scheer AG, August-Wilhelm Scheer, hat seine Gedanken zum Thema in einem Expert-Paper zusammengefasst. Bei Spiegel Online ist hierzu heute ein Artikel erschienen. Auch die Schrift selbst zu lesen, macht nicht dümmer.
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<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_499" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-499" title="Jazz Hingabe_R_K_by_Tina-Schlief-Dülmen_pixelio.de - klein" src="http://freitexter.files.wordpress.com/2009/07/jazz-hingabe_r_k_by_tina-schlief-dulmen_pixelio-de-klein.jpg" alt="Jazz: Hingabe in der Improvisation (Foto: Tina Schlief Dülmen/ PIXELIO.de" width="500" height="375" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Jazz: Hingabe in der Improvisation (Foto: Tina Schlief Dülmen/ PIXELIO.de)</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><span id="more-498"></span></p>
<p>Aus dem Paper:</p>
<blockquote><p>In einer guten Jazz-Band spielen Experten miteinander, die zeit- und ortsgleich in hohem Maße kommunizieren. Jeder hört auf den anderen, insbesondere auf den Solisten, und geht auf dessen harmonische und melodische Weiterentwicklung seines Solos ein.</p></blockquote>
<p>Grundsätzlich finde ich ja, dass Vergleiche zwischen Managern im Unternehmen und Vertretern anderer Kulturräume etwas zu inflationär gebraucht werden. Ich habe mal eine kurze Liste mit Büchern zusammengestellt, die mir spontan einfielen und in eine ähnliche Kerbe einschlugen. Vergleiche wurden hier gezogen zwischen:</p>
<ul>
<li>Managern &amp; Musikern (&#8220;Vom Solo zur Sinfonie: Was Unternehmen von Orchestern lernen können&#8221;, von Christian Gansch)</li>
<li>Managern &amp; Fußballern (&#8220;Gut aufgestellt. Fußballstrategien für Manager&#8221; von Reinhard K. Sprenger)</li>
<li>Managern &amp; Pinguinen (&#8220;Das Pinguin Prinzip: Wie Veränderung zum Erfolg führt&#8221;, von John Kotter und Holger Rathgeber)</li>
</ul>
<p>Scheers Schrift ist allerdings wirklich ganz interessant und lesenswert. Noch dazu ist er ein begeisterter Saxophonist. Das merkt man in nahezu jedem seiner Sätze (und natürlich an den zahlreichen Fotos, die ihn bei Aufführungen zeigen). Insgesamt ein sympathischer Versuch, Managementtheorie an einem Beispiel fest zu machen. Und Miles Davis zu hören, ist in jedem Fall ein persönlicher Gewinn. (ftx)</p>
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