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	<title>Neues aus der Aktentasche &#187; Bewerben</title>
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		<title>Hier bekommt der Arbeitgeber sein Zeugnis: Die Webplattform Kununu</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 11:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man ist das ja schon gewohnt. Der Blick in das neue &#8220;Test&#8221;-Heft wenn man einen Fernseher kaufen will, ist ein Klassiker des Produktvergleichs. Wer bei HRS ein Hotel buchen will, schaut auch erst mal was ein &#8220;Junges Paar&#8221; oder der &#8220;Alleinreisende&#8221; über das Hotel gesagt hat. Nun ist die Idee auf Arbeitgeber übertragen worden, beim [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Man ist das ja schon gewohnt. Der Blick in das neue &#8220;Test&#8221;-Heft wenn man einen Fernseher kaufen will, ist ein Klassiker des Produktvergleichs. Wer bei HRS ein Hotel buchen will, schaut auch erst mal was ein &#8220;Junges Paar&#8221; oder der &#8220;Alleinreisende&#8221; über das Hotel gesagt hat. Nun ist die Idee auf Arbeitgeber übertragen worden, beim <a title="Kununu" href="http://www.kununu.de" target="_blank">Onlinedienst Kununu</a>. Das Ergebnis gefällt mir besser als ich erwartet habe. <span id="more-581"></span></p>
<p>Ich hatte befürchtet, dass Firmen die Plattform dafür missbrauchen würden, um sich in ein besseres Licht zu stellen. Auf der anderen Seite dachte ich auch, so eine Plattform sei aus Arbeitnehmersicht vor allen Dingen ein Forum für die Unzufriedenen und Meckerer. Beides trifft für Kununu nicht zu. Sicherlich würde ich nie jemandem empfehlen, seine Entscheidung für einen Job allein auf Basis der Online-Bewertungen zu treffen. Aber das macht man ja bei anderen &#8220;Produkten&#8221; auch nicht. Man gewinnt bei Kununu interessante Einblicke. Und wenn sich bei einem Unternehmen die negativen Einträge nur so stapeln, ist das zumindest ein Anlass, mal nachzuhaken und (wenn man die Möglichkeit hat) zu schauen, was dahinter steckt. (ftx)</p>


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		<title>Chancen mit dem Hauptschulabschluss II</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 15:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jedes Jahr wieder schreibt die Bundesdruckerei Stellen für Ausbildungsplätze zum Beruf des Druckers aus. Voraussetzung ist laut Stellenbeschreibung der Qualifizierte Hauptschulabschluss.


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<li><a href='http://www.aus-der-aktentasche.de/2009/01/07/chancen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Chancen'>Chancen</a></li>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr wieder schreibt die Bundesdruckerei Stellen für Ausbildungsplätze zum Beruf des Druckers aus. Voraussetzung ist laut Stellenbeschreibung der Qualifizierte Hauptschulabschluss. In einem Gespräch stellte sich heraus, dass die Bundesdruckerei seit 2001 keinen Hauptschüler mehr eingestellt hat.</p>
<p><span id="more-369"></span></p>
<p>Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass sich nicht nur die Hauptschule überlebt hat, sondern vielmehr der Hauptschulabschluss abgeschafft werden sollte. Ein hochrangiger Bahner, der sich selbst mit Hauptschulabschluss bis in die Führungsetagen vorgekämpft hatte sagte mir: &#8220;Hier wird man für seinen Schulabschluss stigmatisiert. In anderen Ländern gilt, was man kann und wohin man sich entwickelt.&#8221; (ftx)</p>


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		<title>Chancen mit dem Hauptschulabschluss</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 15:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg in den Job]]></category>
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		<category><![CDATA[Hauptschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Für einen Artikel zum Thema "Chancen mit dem Hauptschulabschluss" habe ich mir Ausbildungsangebote der IHK und der Handwerkskammer in Berlin angeschaut. Die Bilanz war ernüchternd: Von rund 30 Angeboten, die ich zufällig ausgewählt habe, ließen nur drei einen Hauptschulabschluss als Qualifikation gelten. Alle anderen setzten mindestens den Realschulabschluss voraus.


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<li><a href='http://www.aus-der-aktentasche.de/2009/01/07/chancen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Chancen'>Chancen</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Für einen Artikel zum Thema &#8220;Chancen mit dem Hauptschulabschluss&#8221; habe ich mir Ausbildungsangebote der IHK und der Handwerkskammer in Berlin angeschaut. Die Bilanz war ernüchternd: Von rund 30 Angeboten, die ich zufällig ausgewählt habe, ließen nur drei einen Hauptschulabschluss als Qualifikation gelten. Alle anderen setzten mindestens den Realschulabschluss voraus.</p>
<p><span id="more-366"></span></p>
<p>Ich dachte bislang, dass es zumindest im Handwerk einigermaßen gute Einstiegschancen für ehemalige Hauptschüler gibt. Doch manche Berufsfelder, wie etwa der Beruf des Augenoptikers, werden inzwischen nahezu vollständig mit Abiturienten besetzt. Für Pflegeberufe ist der Realschulabschluss durch Gesetz vorgeschrieben. Eine Öffnung für Hauptschüler ist stark umstritten.</p>
<p>Auch wenn ich nicht selbst betroffen bin, finde ich es doch einigermaßen erschreckend, dass zudem viele Unternehmen, die sich mit Kooperationen mit Hauptschulen schmücken, für sich selbst ganz klar hinter vorgehaltener Hand ausschließen, Hauptschüler einzustellen. Wenn es nicht um fromme Sonntagsreden gehen soll, müssen meines Erachtens Taten folgen &#8211; und das heißt für mich ganz konkret Ausbildungsplätze auch für Hauptschüler und nicht eine vom Marketingleiter organisierte Infoveranstaltung, die die  Teilnehmer mit bunten Fähnchen und Kulis mit Firmenlogo verlassen.</p>
<p>Selbstverständlich sehe ich die teilweise sehr großen Schwierigkeiten, die viele Hauptschulabgänger wegen fehlender Kompetenzen beim Lesen, Schreiben und Rechnen haben. Aber wie es ein von mir interviewter Handwerksmeister meinte: Es geht nicht darum, wo man herkommt, sondern was man daraus macht.</p>
<p>Er selbst hat keinen Schulabschluss, im Zeugnis der 9. Klasse hatte er fünf 6er und vier Tadel. Seit 22 Jahren ist er Handwerksmeister und führt einen erfolgreichen Malerbetrieb. Sein alter Chef hatte ihm eine Chance gegeben. Die hat er genutzt. (ftx)</p>


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<li><a href='http://www.aus-der-aktentasche.de/2009/01/07/chancen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Chancen'>Chancen</a></li>
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		<title>Fremdsprachenkenntnisse in der Bewerbung richtig einschätzen &#8211; Ergänzung</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2009/05/11/fremdsprachenkenntnisse-in-der-bewerbung-richtig-einschatzen-erganzung/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit- und Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>

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		<description><![CDATA[Personaler sind unterschiedlicher Meinung darüber, wie Fremdsprachenkenntnisse in der Bewerbung richtig eingeschätzt werden können.


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<li><a href='http://www.aus-der-aktentasche.de/2009/03/17/mit-videos-die-bewerbung-aufwerten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Mit Videos die Bewerbung aufwerten'>Mit Videos die Bewerbung aufwerten</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Personaler sind unterschiedlicher Meinung darüber, wie Fremdsprachenkenntnisse in der Bewerbung richtig eingeschätzt werden können. Der gemeinsame Europäische Referenzrahmen hat sich bislang nicht durchsetzen können.</strong></p>
<div id="attachment_339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-339 " title="Tower Bridge - 334769_R_by_M.Schlüter_pixelio.de - klein" src="http://freitexter.files.wordpress.com/2009/05/tower-bridge-334769_r_by_m-schluter_pixelio-de-klein.jpg" alt="Tower Bridge" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Englisch sollte man in den meisten Berufen können. (Foto: Tower Bridge, London, von M. Schlüter / PIXELIO.de)</p></div>
<p>Am Freitag hatte ich an dieser Stelle ein Schema vorgestellt, nachdem in Bewerbungsunterlagen Fremdsprachenkenntnisse eingeordnet werden könnten. Ich bezog mich darauf auf ein Gespräch mit dem Karriereexperten Christian Püttjer, der die Empfehlung gab, mit den eigenen Kenntnissen etwas großzügiger zu sein und schon dann von &#8220;guten&#8221; Kenntnissen zu sprechen, wenn man radebrechend im Ausland mit der Fremdsprache zurecht kommt.</p>
<p>Ich wurde von <a title="Michael Kallweit - Was für ein Theater" href="http://www.wasfuereintheater.com/" target="_blank">Michael Kallweitt</a> in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass mit einer solchen Einstufung wohl für viele Bewerber spätestens im Bewerbungsgespräch Schluss sei.</p>
<blockquote><p>Von einem Bewerber, der „gute“ Kenntnisse einer Sprache haben will, würde ich erwarten, dass er ohne weiteres in der Lage ist, sich in dieser Sprache zu verständigen. Was darunter liegt, kann man als „Grundkenntnisse“ einstufen.</p></blockquote>
<p>Nach längerem Nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, dass meine vorherige Darstellung den Sachverhalt wohl doch zu sehr verkürzt war und habe den alten Beitrag vom Blog genommen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal für den Hinweis von Michael Kallweitt bedanken, der mich bewogen hat, tiefer in das Thema einzusteigen.</p>
<p>Wie Fremdsprachenkenntnisse in der Bewerbung richtig eingeschätz werden könne, wird von Personalberatern unterschiedlich eingeschätzt. So heißt es bei der <a title="Fremdsprachenkenntnisse" href="http://www.des-gmbh.de/index.php4?page=33&amp;ref=www.google.de&amp;sm=google&amp;sb=" target="_blank">DES Beratungsgesellschaft</a>:</p>
<blockquote><p>Wenn in einer Stellenanzeige verhandlungssichere Englischkenntnisse gefordert sind, dann sollte der Bewerber idealerweise Muttersprachler sein oder bereits einige Zeit im englischsprachigen Ausland gelebt oder gearbeitet haben. Alles andere ist mit „gut“ bis „fließend“ zu bewerten. Eine Fehleinschätzung kann spätestens im Vorstellungsgespräch auffliegen.</p></blockquote>
<p>Bewerbungstrainerin <a title="Elke Zuchowski" href="http://www.bewerbungstrainerin.de/" target="_blank">Elke Zuchowski</a> stellt im Forum <a title="Elke Zuchowski - Fremdsprachenkenntnisse" href="http://www.fernstudium-infos.de/bewerbung-und-vorstellungsgespraech/9197-ausbaufaehig-oder-fliessend-fremdsprachenkenntnisse-in-bewerbung.html" target="_blank">www.fernstudium-infos.de</a> folgende Einschätzungstabelle vor: <span style="text-decoration: underline;"><strong> </strong></span></p>
<blockquote><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Bezeichnung: &#8220;Ausbaufähig / Grundkenntnisse&#8221; </strong></span><br />
Definition: Hier handelt es sich um Schulkenntnisse, die ausreichen, um sich zum Beispiel im Urlaub zurechtzufinden oder ein kurzes Telefonat zu führen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Bezeichnung: &#8220;Gute Englisch-Kenntnisse&#8221; oder  &#8220;konversationsfähig&#8221; </strong></span><br />
Definition: Unterhaltungen und Telefonate sind problemlos möglich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Bezeichnung: &#8220;Sehr gute oder fließende Englisch-Kenntnisse&#8221;</span></strong><br />
Definition: Die Teilnahme an fachbezogenen Unterhaltungen und Diskussionen ist problemlos möglich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Bezeichung: &#8220;Verhandlungs- und vertragssicher in Wort und Schrift&#8221;</span></strong><br />
Definition: Diese Definition der Sprachkenntnisse erreicht annähernd das Niveau eines Muttersprachlers.</p></blockquote>
<p>Und Karriereexperte Gerhard Winkler schreibt auf seinem Portal Joba Nova:<em> </em></p>
<blockquote><p><strong><em>In Wort und Schrift</em></strong> meint sicher, flüssig und fehlerfrei, egal ob Sie präsentieren, mailen, telefonieren oder mit dem Kollegen aus Liverpool die Ente von Lehel versenken. <em><strong>Gute Kenntnisse</strong> </em>haben Sie, wenn Sie wohl fleißig gelernt, aber nicht länger aus Deutschland herausgekommen bzw. nicht in die beruflich veranlasste Kommunikation hineingekommen sind. <strong><em>Ausbaufähige Grundkenntnisse</em></strong> oder <strong><em>Schulkenntnisse</em></strong> signalisiert, dass man’s nicht kann, aber bereit ist zu büffeln, sofern es der Arbeitgeber verlangt. <em><strong>Fachsprachensicher</strong> </em>hieß früher, dass man die fachliche Diskussion verfolgen konnte &#8211; heutzutage haben Sie mitzureden.</p></blockquote>
<p>Im Wesentlichen folgen diese Einschätzungen der Bewerbungspraxis in Deutschland. Fix definierte Regeln gibt es nicht. Zwar wurde auf Anregung des Europarates ein Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen entwickelt, <a title="Europäischer Referensrahmen" href="http://www.daad.de/deutschland/deutsch-lernen/wie-deutsch-lernen/00534.de.html" target="_blank">um für das Fremdsprachenlernen eine größere Einheit und Transparenz unter den europäischen Mitgliedstaaten zu erreichen.</a></p>
<p>Bislang hat sich das Bewertungssystem mit den sechs Niveaus von A1 (Anfänger), A2, B1, B2, C1 bis C2 (mit Muttersprachler vergleichbare Sprachkompetenz) in der deutschen Bewerbungspraxis noch nicht durchgesetzt. Wie Michael Kallweit jedoch zutreffend bemerkte:</p>
<blockquote><p>Wer nach einem objektiven Schema zur Bewertung von Sprachkenntnissen sucht, wird eher beim Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen ein geeignetes Instrument finden.</p></blockquote>
<p>Grundsätzlich sei an dieser Stelle bemerkt, dass es ohnehin einen Unterschied macht, auf welche Stelle man sich bewirbt und dementsprechend Fähigkeiten unterschiedlich eingeordnet werden. Wer sich also auf eine Stelle in einer internationalen Wirtschaftskanzlei mit guten Englischkenntnissen bewirbt, sollte sich darüber klar sein, dass er mit seinem Ferien-Englisch nicht sehr weit kommen wird. Diese Erwartungshaltung des Arbeitgebers sollte nicht enttäuscht werden. (ftx)</p>


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		<title>Der Chef will&#039;s wissen (oder: &quot;Erzählen sie mal was von sich&quot;)</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 16:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Erzählen sie mal was von sich", sagt der Chef. Konkreter wird es nicht, originell schon gar nicht. Und der Bewerber fragt sich: "Hat der nicht meinen Lebenslauf gelesen?"


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Erzählen sie mal was von sich&#8221;, sagt der Chef. Konkreter wird es nicht, originell schon gar nicht. Und der Bewerber fragt sich: &#8220;Hat der nicht meinen Lebenslauf gelesen?&#8221; Leider lautet die Antwort meistens: Nein. Zumindest nicht von vorne bis zum Schluss. Häufig passiert es, dass derjenige, der das Bewerbungsgespräch führt, schlicht unvorbereitet ist. Und sich selbst fragt, was ihm der Bewerber heute bieten kann. Ein Bedürfnis, mit interessanteren Fragen auch interessante Antworten zu bekommen, besteht nicht.</p>
<p>Hochpsychologisch Techniken werden im Bewerbungsgespräch in den meisten Fällen ohnehin nicht angewendet &#8211; entgegen den Beteuerungen mancher Karriereberater. Wer ein kleines oder mittelständisches Unternehmen führt, hat kaum Zeit, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen. Es geht dann nur um eins: Schafft es der Bewerber, bei seinen Erzählungen das Interesse des Gegenüber zu fesseln? Klar zu machen, dass das, was man gelernt und gearbeitet hat, auch in der neuen Firma hilfreich ist? Der Ball ist, wie man so sagt, auf der Seite des Bewerbers. Auch wenn&#8217;s manchmal ärgerlich ist.</p>


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		<title>Lebensläufe mit Ecken und Kanten</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 12:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg in den Job]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kampf mit dem Online-Berwerbungsformular gehört für Arbeitssuchende zum täglichen Geschäft. Selten lassen Unternehmen genügend Raum, um allen Ecken und Kanten des Bewerbers gerecht zu werden. Oft haben Programmierer den standardisierten Betriebswirt im Hinterkopf.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kampf mit dem Online-Berwerbungsformular gehört für Arbeitssuchende zum täglichen Geschäft. Selten lassen Unternehmen genügend Raum, um allen Ecken und Kanten des Bewerbers gerecht zu werden. Oft haben Programmierer den standardisierten Betriebswirt im Hinterkopf. Anders kann es nicht zu begründen sein, dass ein großer deutscher Versicherer bei der Kategorie &#8220;Universitätsabschluss&#8221; lediglich Bachelor, Master und Diplom zulässt, obwohl die ausgeschriebene Stelle für einen Juristen ausgeschrieben ist.  In dieser Fachrichtung gilt immer noch das Staatsexamen. Dass die juristische Ausbildung in zwei Abschnitte, nämlich Studium und Referendariat, unterteilt ist, fällt bei dem zitierten Formular vollends unter den Tisch. Der Bewerber hat die Wahl, das Referendariat als Berufsausbildung oder doch als zweites Studium anzugeben. Weder das eine noch das andere trifft die Realität.</p>
<p>Angemerkt: Es ist ein deutsches Studium in einem Fach, das nicht gerade als Exot gilt. Sollten Unternehmen tatsächlich interessiert an Talenten sein und den drohenden Fachkräftemangel angehen wollen, müssten sie noch einmal tief nachdenken, auf welchen sinnvollen Wegen sie das Internet zur Rekrutierung nutzen wollen. So wie es derzeit gehandhabt wird, bleibt der schale Geschmack, dass die Persönlichkeiten hinter den Lebensläufen ohnehin keine Rolle spielen.</p>


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