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	<title>Neues aus der Aktentasche &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Informatives und Skurriles aus Wirtschaft und Arbeitswelt</description>
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		<title>Freiberufler und Selbstständige: Ohne Angst in die Betriebsprüfung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 14:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmerische Praxis]]></category>
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		<description><![CDATA[Wirklich willkommen sind sie nie, die Betriebsprüfer. Im Jahr 2009 waren mehr als 13 000 Prüfer im Einsatz und haben sich von rund 200 000 Unternehmen die Unterlagen zeigen lassen. 200 000mal Schwitzen und Bangen. Denn auch bei größter Gründlichkeit, irgendwas hat man ja vielleicht doch übersehen. Für Recherchen habe ich mich mit Steuerberatern unterhalten, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wirklich willkommen sind sie nie, die Betriebsprüfer. Im Jahr 2009 waren mehr als 13 000 Prüfer im Einsatz und haben sich von rund 200 000 Unternehmen die Unterlagen zeigen lassen.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_754" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-754 " title="Buchhaltung_R_K_by_pauline_pixelio.de_klein" src="http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/uploads/2010/09/Buchhaltung_R_K_by_pauline_pixelio.de_klein.jpg" alt="Bei der Buchprüfung wird mit spitzen Bleistift gerechnet" width="440" height="330" /><p class="wp-caption-text">Bei der Buchprüfung wird mit spitzen Bleistift gerechnet (Foto:pauline/pixelio.de)</p></div>
<p>200 000mal Schwitzen und Bangen. Denn auch bei größter Gründlichkeit, irgendwas hat man ja vielleicht doch übersehen. Für Recherchen habe ich mich mit Steuerberatern unterhalten, was man eigentlich bedenken sollte, damit die Prüfung nicht zum Desaster wird.</p>
<p><span id="more-752"></span>1. Ruhe bewahren</p>
<p>Beim Wort Betriebsprüfung geht bei vielen meiner Freunde unbewusst ein Film ab. Während sie nichtsahnend vor dem Rechner sitzen, macht sich draußen ein Sondereinsatzkommando schwerbewaffneter Spezialkräfte mit Gesichtsmasken und Maschinenpistolen vor der Tür bereit, um das Gebäude zu stürmen. Was man danach noch mitbekommt, ist die Verlesung der eigenen Rechte. Dann wird es schwarz.</p>
<p>Blödsinn. Betriebsprüfungen sind keine Hausdurchsuchung. Und selbst da geht es in den meisten Fällen sehr zivilisiert zu. Die Betriebsprüfer kündigen ihren Besuch per Post rund zwei bis vier Wochen vor der Prüfung an. Das ist ausreichend Zeit, um sich genügend vorzubereiten und alle Papiere rechtzeitig zusammen zu suchen.</p>
<p>2. Ordnung</p>
<p>Wenn er erst einmal da ist, ist der Betriebsprüfer schon ein bisschen ungeduldig. Es ist sehr zu empfehlen, alle Unterlagen soweit in Schuss zu haben, dass man sie auf Nachfrage unmittelbar aushändigen kann. Vollständige Belege, Kontoauszüge, Inventarverzeichnis, aktuelle Verträge, Gehaltskonten &#8211; sollte dasein. Guckt aber lieber noch mal nach. Wie gesagt, Zeit ist vorher genügend vorhanden. Bitte keine Zettelwirtschaft im Schuhkarton. Es ist nicht verkehrt, die wichtigen Schritte mit dem Steuerberater, so man denn einen hat, was ja bei vielen Freiberuflern auch nicht unbedingt der Fall ist, durchzusprechen. Sie sind auf jeden Fall ein wichtiger Partner, wenn es darum geht, Ordnung ins Chaos zu bringen.</p>
<p>3. Nett sein, aber nicht unterwürfig</p>
<p>Auf alle Fragen eine ehrliche Antwort, das verlangt der Betriebsprüfer. Ein Auskunftsverweigerungsrecht gibt es nicht. Da die Antworten aber sehr wichtig sind und gegebenenfalls Konsequenzen nachziehen, sollte man nicht das Genie spielen: Wer eine Frage nicht verstanden hat, sollte sie sich noch einmal erklären lassen. Bei komplizieren Fragen sollte man um kurze Bedenkzeit bitten um sich mit dem Steuerberater abzusprechen.</p>
<p>4. Privates und berufliches auseinander halten</p>
<p>Bei Kleinstunternehmern und Freiberuflern gar nicht so leicht. Nicht wenige verbuchen auf einem Konto geschäftliche und private Einnahmen und Ausgaben. Grundsätzlich hat der Buchprüfer nur das Recht, die Geschäftskonten einzusehen. Wenn allerdings keine strikte Trennung herrscht, steht ihm auch der Blick ins private Girokonto zu. Wenn&#8217;s einem nichts ausmacht &#8211; ok. Alle anderen, die immer noch kein Geschäftskonto haben, sollten mal drüber nachdenken.</p>
<p>5. Richtig feilschen</p>
<p>In der Schlussbesprechung hat man noch einmal die Möglichkeit ein paar Punkte, die vielleicht während der Prüfung untergegangen sind, aufzugreifen. Mit ein bisschen Verhandlungsgeschick und guter Vorbereitung lässt sich einiges erreichen. Denn der Rechnungsprüfer hat einen gewissen Spielraum bei seinen Entscheidungen. Wenn es zum Beispiel zu aufwändig wäre, alle Tatsachen zu ermitteln. Dann kann darüber verhandelt werden. Etwa über die Größe des Warenlagers. Schön beschrieben ist das <a title="Betriebsprüfung das Abschlussgespräch" href="http://www.impulse.de/recht-steuern/steuern/:Betriebspruefung--Reine-Nervensache/1014650.html" target="_blank">in einem Artikel zur Betriebsprüfung erschienen bei &#8220;Impulse&#8221;</a></p>
<p>(ftx)</p>


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		<title>Vom Sinn und Unsinn eines guten Plans für den Tag</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:08:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bin heute morgen aufgewacht und habe mir einen minutiösen Plan für den Tag gemacht. Um 9.00 Uhr ins Büro, Textkonzeption bis 9.45 Uhr. Interviews bis 11.00 Uhr. Text schreiben bis 13.00 Uhr. Gespräch mit der Steuerberaterin, bis 15.00 Uhr. Team-Meeting um 15.45 Uhr. Von 17.00 bis 18.00: Text weiter schreiben, redigieren und abschicken. Um exakt [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin heute morgen aufgewacht und habe mir einen minutiösen Plan für den Tag gemacht. Um 9.00 Uhr ins Büro, Textkonzeption bis 9.45 Uhr. Interviews bis 11.00 Uhr. Text schreiben bis 13.00 Uhr. Gespräch mit der Steuerberaterin, bis 15.00 Uhr. Team-Meeting um 15.45 Uhr. Von 17.00 bis 18.00: Text weiter schreiben, redigieren und abschicken.</p>
<p>Um exakt 9.00 Uhr betrete ich das Büro, um 9.05 öffne ich meinen Email-Account. 9.07 erhalte ich eine Email. Spätestens 9.10 Uhr war mein Tag im Eimer, weil einer meiner Projekt-Partner non-chalant mitgeteilt hat, er würde aus dem Projekt aussteigen. Telefonkonferenz um 9.30 Uhr. Krisenmeeting bis 10.45 Uhr. Entwicklung neuer Strategie bis 11.30 Uhr. Von 12.00 bis 13.00 Uhr Recherche nach neuen Kooperationspartnern. Danach wieder Meeting. 14.30 Uhr: Neue Strategie.</p>
<p>Da alle noch mit anderen Dingen ihr Geld verdienen, muss die Diskussion um 15.00 abgebrochen werden. Seitdem Versuche, für ein Interview in meinem eigentlichen Job noch Gesprächspartner zu erreichen. Alle schon im Feierabend. So viel zu Plänen. (ftx)</p>


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		<title>Mit treibhaus 0.8 auf Odyspree</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 12:17:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In 140 Zeichen eine Odyssee. Wer das schafft, hat Aussicht auf einen Platz bei der Odyspree-Bootstour des Ausbildungsganges Treibhaus 0.8 in Berlin. Im Treibhaus können sich junge Kreative zum Agenturkonzeptioner weiterbilden lassen. Da gehört ein kreatives Event natürlich zum guten Ton, wenn man das Konzept vorstellen möchte. Die Teilnehmer entwickeln während einer Bootstour ihre ganz [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.treibhaus08.de/"><img class="size-full wp-image-719 alignright" title="treibhaus0.8" src="http://www.aus-der-aktentasche.de/wp-content/uploads/2010/07/treibhaus0.81.jpg" alt="" width="246" height="126" /></a>In 140 Zeichen eine Odyssee. Wer das schafft, hat Aussicht auf einen Platz bei der Odyspree-Bootstour des Ausbildungsganges <a href="http://www.treibhaus08.de/">Treibhaus 0.8</a> in Berlin. Im Treibhaus können sich junge Kreative zum Agenturkonzeptioner weiterbilden lassen. Da gehört ein kreatives Event natürlich zum guten Ton, wenn man das Konzept vorstellen möchte. Die Teilnehmer entwickeln während einer Bootstour ihre ganz eigenen Dramen und Illiaden, die dann am Ende des Tages von Mitgliedern verschiedener Improvitiationstheater vorgeführt werden. Ob das jetzt alles so wahnsinnig innovativ und kreativ ist, mag mal dahin gestellt sein. Spricht meines Erachtens aber nichts dagegen (wenn man jung, kreativ und an Agenturarbeit interessiert ist), da mal vorbeizuschauen und einen bestimmt netten Tag zu verbringen.</p>
<p><a title="Tweet Odyspree" href="http://twitter.com/treibhaus08" target="_blank">Tweets sind noch bis zum 17. Juli</a> möglich. Die <a title="Odyspree" href="http://www.facebook.com/treibhaus08?ref=ts">Veranstaltung selbst soll am 29. Juli</a> stattfinden. (ftx)</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Conrad verfolgt mich oder: Der Fluch des Klettverschlusses</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:59:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich werde verfolgt. Wo ich bin, ist es schon da. Klingt paranoid. Ist es vielleicht auch. Ich surfe durchs Netz und es begleitet mich wie ein Schatten. Ist es ein Fluch? Nein, es ist ein Klettverschluss mit selbstklebender Klebefläche. Hatte mir erlaubt, nach diesem Artikel zu suchen. Auf der Conrad-Seite. Und jetzt das: Auf der [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde verfolgt. Wo ich bin, ist es schon da. Klingt paranoid. Ist es vielleicht auch. Ich surfe durchs Netz und es begleitet mich wie ein Schatten. Ist es ein Fluch? Nein, es ist ein Klettverschluss mit selbstklebender Klebefläche. Hatte mir erlaubt, nach diesem Artikel zu suchen. Auf der Conrad-Seite. Und jetzt das: Auf der Seite der Hannoverschen Allgemeinen: Klettverschluss. Auf der Seite der Stuttgarter Nachrichten: Klettverschluss. Die Augsburger Allgemeine: Klettverschluss. Immer dieselbe Werbung. Was hab ich verbrochen, dass mich dieses Produkt jetzt mein ganzes Leben lang verfolgt? Als ob ich Tag ein, Tag aus an nichts anderes denken würde, als an Klettverschlüsse. Als hätte ich in meinem ganzen Leben nichts anders gekauft. Das ist doch verrückt! Bitte Conrad, lass das aufhören. Dynamische Werbeformen schön und gut, die Interessen des Käufers abchecken, ok, aber so was? Das geht zu weit. Die hängen ja an mir wie&#8230; Oh Gott, da ist es wieder: Klettverschluss. (ftx)</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schutz vor Einbruch in die Bürogemeinschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 15:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema &#8220;Einbruch&#8221;. Wie können sich Unternehmen dagegen schützen, dass über Nacht Geschäftsräume leergeräumt werden? Schließlich sind Computer und Laptops beliebte Objekte bei Diebstählen. Informationen, was man dagegen tun kann, sind ganz gut auf der Internetseite &#8220;Nicht bei mir&#8221;, einer Initiative der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema &#8220;Einbruch&#8221;. Wie können sich Unternehmen dagegen schützen, dass über Nacht Geschäftsräume leergeräumt werden? Schließlich sind Computer und Laptops beliebte Objekte bei Diebstählen. Informationen, was man dagegen tun kann, sind ganz gut auf der Internetseite <a title="Nicht bei mir" href="http://www.nicht-bei-mir.de" target="_blank">&#8220;Nicht bei mir&#8221;, einer Initiative der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und einiger Verbände</a> aufbereitet. Eine schöne Übersicht zum Thema gibt auch ein kurzes Interview mit einer Sicherheitsexpertin, das auf der <a title="Einbrecher stehen auf IPods" href="http://www.allianzdeutschland.de/presse/news/news_2008-12-08.html" target="_blank">Homepage der Allianz</a> veröffentlicht wurde.</p>
<p><strong>Obacht, wenn plötzlich ungebetene Gäste im Büro stehen</strong></p>
<p>Bei den Recherchen ist mir eingefallen, wie eines Tages einmal ein junger Mann mitten bei uns in der alten Bürogemeinschaft in Berlin stand. Er hatte nicht angeklopft, sondern stand da und machte dann anstallten, sich unsere Räume anzuschauen (gab zwar nur einen, ansonsten Küche und Klo, aber das wusste er ja nicht). Er sagte: &#8220;Praktikum?&#8221; Naja, so was kann in Berlin schon mal passieren. Also fragten wir ihn, bei wem er denn ein Praktikum machen wollte. Er sagte. &#8220;Ja, Praktikum Pilot.&#8221; So was passiert nun weniger häufig in Berlin (eher in Frankfurt?).</p>
<p>Wie dem auch sei, er babbelte weiter von seinem Praktikum, checkte dabei aber ganz genau ab, wie es bei uns im Büro aussah. Er machte eigentlich auch einen rundum geistig gesunden Eindruck. Irgendwann hielten wir es nicht mehr aus und schmissen ihn aus dem Büro.</p>
<p>Dann wurde uns mulmig. Einige von uns hatten vorher schon mal eine ähnliche Erfahrung gemacht: Damals war am nächsten Tag das Büro leer geräumt. Alle Computer mitgenommen. Also überlegten wir, was zu tun ist. Die Entscheidung: Wir bauten alle Geräte ab, packten sie in einen Kombi und fuhren sie zu einem von uns nach Hause. Das war gar nicht so leicht. Schließlich waren viele Computer schon mit Betonplatten verschraubt, so dass sie nicht so einfach wegzuschleppen waren. Aber die Angst, dass mögliche Einbrecher aus lauter Wut die Hardware kaputtmachten, war größer.</p>
<p>Die Geräte bauten wir vier Tage später wieder auf. Am gleichen Tag installierte ein Monteur unsere neue Alarmanlage. Ein paar Monate später zogen wir aus unserem Ladenlokal in eine Fabriketage, im dritten Stock, mit dreifach verriegelbaren Türen.</p>
<p>An dem Abend mit dem Pseudo-Praktikanten hatten wir übrigens bei der Berliner Polizei angerufen um zu fragen, was in solchen Situationen zu tun sei. Die nette Beratung von damals möchte ich an dieser Stelle noch einmal lobend erwähnen. Die Polizei hat für Fragen <a title="Einbruchschutz" href="http://www.berlin.de/polizei/praevention/eigentum/einbruchschutz.html" target="_blank">des Einbruchsschutzes übrigens eine eigene Internetseite</a>. (ftx)</p>


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		<title>Fablabs &#8211; Atome sind die neuen Bits</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2010/04/28/fablabs-atome-sind-die-neuen-bits/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 15:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativ werden]]></category>
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		<category><![CDATA[Fablab]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bau Dir Deinen Traum &#8211; so könnte man den Ansatz der Fablabs bezeichnen. Hier treffen sich interessierte Laien um mit Lasern und Plottern 3-D-Modelle zu schaffen.</strong></p>
<p>Zum ersten Mal bin ich auf das Rapid Prototyping im Buch <a title="Marke Eigenbau" href="http://www.amazon.de/Marke-Eigenbau-Aufstand-Massen-Massenproduktion/dp/3593386755/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1272466373&amp;sr=8-5" target="_blank">&#8220;Marke Eigenbau&#8221; von Holm Friebe und Thomas Ramge</a> gestoßen. Ein wenig funktioniert es wie der Replikator bei Star Trek. Ich möchte gerne den Eifelturm in Miniaturformat &#8211; bitte schön, da ist er auch schon. Das Ganze funktioniert über Plotter, die nach einem 3-D-Modell in einem Computer Partikel auf einander schichten. Bisher war die Technik sehr teuer und nur Spezialisten vorbehalten. In den vergangenen Jahren sind die entsprechenden Maschinen jedoch sehr viel günstiger und auch handlicher geworden, so dass sie auch von Laien verwendet werden können.<span id="more-679"></span></p>
<p>Inzwischen hat sich eine neue Handwerkerbewegung gegründet. Die Fablabs. Hier treffen sich Interessierte, basteln Schmuckstücke und Brillengestelle und tauschen sich über Design aus. Das schöne daran: Fast jede Idee lässt sich innerhalb kürzester Zeit in einem handlichen Modell umsetzen. Noch stecken Fablabs und das Rapid Prototyping noch in den Kinderschuhen. Aber die Chancen vor allem für die Kreativbranche sind enorm. Nachdem Design und Programmierung mit der Computertechnik demokratisiert wurden, fallen nun, wenn man das mal so sagen will, die Produktionsmittel selbst in die Hände des Einzelnen. Der <a title="Entrepreneurship Labor" href="http://labor.entrepreneurship.de/blog/" target="_blank">Citizen Entrepreneur, wie ihn Günter Faltin, Unternehmer und Professor für Entrepreneurship in Berlin</a>, genannt hat, wird Wirklichkeit.</p>
<p>Anfang des Jahres hat sich die Szene zu einem ersten Barcamp in Bremen getroffen. Hier ist ein Video von der Veranstaltung.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10015926&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10015926&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/10015926">FabLabCamp 2010 Der Film</a> from <a href="http://vimeo.com/user3338816">FabLab Camp</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Ich bin sehr gespannt, wie sich die Szene in Deutschland entwickeln wird. Inzwischen gibt es ein Fablab in <a href="http://hci.rwth-aachen.de/fablab">Aachen</a>, ein zweites soll derzeit in <a href="http://www.fablab-bremen.de/">Bremen</a> gegründet werden. Ich werds mir mal persönlich anschauen. (ftx)</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bei Versicherungen wegen Berufsunfähigkeit aufpassen: Selbstständige haben Pflicht zur Umorganisation</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 10:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit- und Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Versicherungen sind ja schon eine seltsame Sache, schließlich bezahlt man für ein Ereignis, von dem man eigentlich wünscht, dass es niemals eintreten werde. Das hat oft ja seine Berechtigung. Ich möchte keinesfalls sagen, dass Krankenversicherungen, Rentenversicherungen und Haftpflicht nicht ihre Berechtigung hätten. Aber bei der Institution der Berufsunfähigkeitsversicherung bin ich mir da keinesfalls sicher. Scheinbare [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Versicherungen sind ja schon eine seltsame Sache, schließlich bezahlt man für ein Ereignis, von dem man eigentlich wünscht, dass es niemals eintreten werde. Das hat oft ja seine Berechtigung. Ich möchte keinesfalls sagen, dass Krankenversicherungen, Rentenversicherungen und Haftpflicht nicht ihre Berechtigung hätten. Aber bei der Institution der Berufsunfähigkeitsversicherung bin ich mir da keinesfalls sicher.</p>
<p><strong>Scheinbare Sicherheit</strong></p>
<p>Denn die Berufe, die es am nötigsten hätten, nämlich alle mit einer starken körperlichen Belastung, etwa im Handwerk auf dem Bau oder ähnliches, werden mit so hohen Risikozuschlägen belastet, dass der Abschluss einer vernünftigen Police kaum bezahlbar ist. Die vielen anderen in ihren Bürojobs können sich den Abschluss vielleicht leisten, aber in sehr vielen Fällen bringt er ihnen wenig. Sei es, weil sie durch abstrakte Klauseln auf einen zumutbaren Job in einem völlig anderen Beruf verwiesen werden oder sie aus Versehen auf undurchsichtige Fragen zu ihrem Gesundheitszustand falsch geantwortet haben. Warauf man achten sollte, steht sehr schön beschrieben in einem Text der Stiftung Warentest zu den <a title="Stiftung Warentest" href="http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/Berufsunfaehigkeitsversicherung-Achten-Sie-aufs-Kleingedruckte-1659663-1659572/" target="_blank">Tücken der Berufsunfähigkeitsversicherung.</a> Der Text steht kostenlos zum Download zur Verfügung.</p>
<p>Als ich den Text las, bin ich auch auf die Pflicht für Selbstständige zur Umorganisation gestoßen. Zuerst müssen sämtliche Möglichkeiten innerhalb einer Firma ausgeschöpft sein, die Aufgaben des Chefs auf andere Schultern zu verteilen. Erst wenn das nicht möglich ist, springt die Versicherung ein. Dafür will sie im Regelfall, dass der Selbstständige vor ihr seine Firmenstruktur entblöst. Ist ja auch aus ihrer Sicht selbstverständlich. Aber ob man das als Selbstständiger so will, ist eine völlig andere Frage. Gut zusammengefasst ist diese Problematik auf der Webseite <a title="Umorganisationspflicht für Selbstständige" href="http://www.anwalt.de/rechtstipps/umorganisationspflicht-von-selbststaendigen-rentenanspruch-aus-berufsunfaehigkeitsversicherung_006149.html" target="_blank">Anwalt.de in einem Artikel des Rechtsanwalts Uwe Klatt.</a> Ein Paar Rechtsfälle und Urteile veranschaulichen die Lage.</p>
<p>Ist also die Frage, wie viel Sicherheit man will und ob nicht die Sicherheit einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine vorgegaukelte ist. Mit der Lebenswirklichkeit vieler Selbstständige hat das sowieso nichts zu tun. Da herrscht die Haltung: Arbeiten bis zum Herzinfarkt. Unter solchen Umständen sollte dann wohl eher doch eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden. (ftx)</p>


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		<title>Ausbildung in Zeitarbeitsfirmen &#8211; Eine Geschichte mit mehreren Wendungen</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 13:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einstieg in den Job]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitarbeit hat einen schlechten Ruf. Ihr wird vorgeworfen, Löhne zu drücken und ein Mittel zu sein, den Kündigungsschutz von Mitarbeitern zu umgehen. Viele tausend Zeitarbeiter werden dauerhaft in großen Unternehmen eingesetzt und arbeiten dort so, als wären sie Kollegen wie alle anderen. Nur nicht zu denselben Konditionen. Nun bin ich auch eine neue Wendung gestoßen. [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitarbeit hat einen schlechten Ruf. Ihr wird vorgeworfen, Löhne zu drücken und ein Mittel zu sein, den Kündigungsschutz von Mitarbeitern zu umgehen. Viele tausend Zeitarbeiter werden dauerhaft in großen Unternehmen eingesetzt und arbeiten dort so, als wären sie Kollegen wie alle anderen. Nur nicht zu denselben Konditionen.</p>
<p>Nun bin ich auch eine neue Wendung gestoßen. Ein großes Deutsches Zeitarbeitsunternehmen bietet bei sich Ausbildungsplätze an. Jedoch nicht in der Verwaltung, im kaufmännischen Bereich, wie man erwarten könnte, sondern in technischen Berufen bishin zum Flugzeugmechaniker. Nun ist es allerdings so, dass die Zeitarbeitsfirma gar keine eigenen Flugzeuge oder der Branche entsprechenden Maschinen hat. Geschweigedenn einen für diesen Bereich qualifizierten Ausbilder. Nein, die Ausbildung wird in Partnerunternehmen durchgeführt.</p>
<p>Meine erste Reaktion: Jetzt wird auch noch die Ausbildung ausgelagert. Damit die Firmen sagen können: &#8220;Seht her, wir tun was für die Zukunft&#8221;. Obwohl keiner der jungen Menschen wirklich zum Betrieb gehört. Doch so einfach ist die Lage nicht. Anstatt mit der Vermittlung billiger Azubis Geld zu verdienen, zahlt die Zeitarbeitsfirma den beteiligten Unternehmen einen gewissen Betrag, mit dem die Unkosten, die bei der Ausbildung entstehen, gedeckt werden.</p>
<p>Der Grund: Bis 2012 habe man in bestimmten Bereichen, etwa der Flugzeugtechnik einen Fachkräftemangel ausgemacht, sagte mir ein Verantwortlicher. Da zu diesem Zeitpunkt vermutlich zu wenig Kräfte auf dem Markt für die Zeitarbeitsfirma zur Verfügung stünden, würde man vorsorglich ausbilden. Alle Azubis haben mit Beginn der Lehre die Zusage, von der Zeitarbeitsfirma unbefristet übernommen zu werden.</p>
<p>Ein Angebot, sehr viel besser, als es dem Ruf der Branche entspricht. (ftx)</p>


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		<title>Erst ein anderes Unternehmen ruinieren &#8211; dann erst ein eigenes gründen</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2010/03/11/erst-ein-anderes-unternehmen-ruinieren-dann-erst-ein-eigenes-grunden/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Gründen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständig]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viel Erfahrung braucht man, um sich selbstständig zu machen? Schwer zu sagen. Ich bin seit meinem ersten Tag im Berufsleben selbstständig. Geplant war das nicht. Der erste Auftrag war da und musste abgearbeitet werden. Der zweite Auftrag kam, und so weiter. Jetzt sind schon vier Jahre ins Land gegangen. Ein Leben als Arbeitnehmer kann [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viel Erfahrung braucht man, um sich selbstständig zu machen? Schwer zu sagen. Ich bin seit meinem ersten Tag im Berufsleben selbstständig. Geplant war das nicht. Der erste Auftrag war da und musste abgearbeitet werden. Der zweite Auftrag kam, und so weiter. Jetzt sind schon vier Jahre ins Land gegangen. Ein Leben als Arbeitnehmer kann man sich da kaum noch vorstellen. Kein Wunder, dass mich da die Aussage eines Gründerberaters aus den Puschen gehauen hat.</p>
<p><span id="more-658"></span>&#8220;Man sollte erst ein fremdes Unternehmen ruiniert haben, bevor man ein eigenes gründet&#8221;, sagte er mir. Übrigens eine Weisheit, die er oft in seiner Beratung anwendet. Seine Argumentation: Bevor man gründet, sollte man schon einmal Führungsverantwortung übernommen haben. Verantwortung für Personal und Budgets.</p>
<p>Gut. Nichts geht über eine solide Ausbildung. Man sollte wissen, wie Abläufe in einem Betrieb funktionieren. Man sammelt erste Erfahrungen in der Branche. Aus dem Nichts heraus wird es schwierig. Da sollte man sich schon gut überlegen, ob man sich eine Gründung zutraut. Und natürlich gibt es tausend Argumente gegen den Weg in die Selbstständigkeit. Zum Beispiel die falsche Idee zur falschen Zeit am falschen Ort.</p>
<p>Aber Führungsverantwortung im Unternehmen zu lernen? Eine, die vergleichbar mit der eines Unternehmers ist?</p>
<p>Das ist meines Erachtens zu einem guten Teil Quatsch. Denn echte Verantwortung trägt man ja nie. Nicht als Abteilungsleiter, nicht als Ressortchef, nicht als Manager. Ich bin es ja nicht, der die Frauen und Männer beschäftigt. Es ist die Firma. Und ich selbst bin nur ein Angestellter. Daran ändert sich auch nichts mit der Position in der Hierarchie.</p>
<p>Ein Unternehmer hingegen trägt echte Verantwortung. Er ist für das Wohl der Firma und als Person auch für das Wohl der Mitarbeiter verantwortlich. Diese Verantwortung kann er nicht nach 17 Uhr an der Firmentür wieder ablegen. Diese Verantwortung lässt sich nicht durch Spielereien in einer fremden Firma erlernen. In diese Verantwortung wächst man hinein. Mit jedem neuen Mitarbeiter etwas mehr. (ftx)</p>


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		<title>Ist die Cebit als Messe das, was Karstadt als Kaufhaus ist?</title>
		<link>http://www.aus-der-aktentasche.de/2010/03/09/ist-die-cebit-als-messe-das-was-karstadt-als-kaufhaus-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>freitexter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft und Management]]></category>
		<category><![CDATA[Cebit]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es waren ja diverse Klagen zu hören, dass die Cebit auch nicht mehr das ist, was sie mal war. Ich konnte mir ja letzte Woche auch mal ein Bild machen. In manchen Hallen herrschte tatsächlich gähnende Leere. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wo eigentlich auf diesem ganzen Messegelände die Geschäfte gemacht werden. Und [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es waren ja diverse Klagen zu hören, dass die Cebit auch nicht mehr das ist, was sie mal war. Ich konnte mir ja letzte Woche auch mal ein Bild machen. In manchen Hallen herrschte tatsächlich gähnende Leere. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wo eigentlich auf diesem ganzen Messegelände die Geschäfte gemacht werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Und noch ein Shooter</strong></p>
<p>Also bei Intel vermutlich nicht. Der Chiphersteller hat mehr als Ausrichter einer internationalen Spiele-Meisterschaft (Quake, World of Warcraft etc.) geglänzt. Ist das das richtige Umfeld für Deals? Gut, hat sich wahrscheinlich an die ganzen Privatpersonen gerichtet, die auf der Cebit Zerstreuung suchten und Tüten mit Gadgets abstauben wollten. Aber ganz ehrlich: Bei Saturn gibt es von beidem mehr. Und ist es unter Umständen auch voller.</p>
<p>Mit einem Freund habe ich also das Cebit-Problem durchdiskutiert. Wir haben folgende These aufgestellt: Die Cebit ist als Messe das, was Karstadt als Kaufhaus ist. Von allem etwas aber nichts richtig. Echte Neuheiten werden eher nicht vorgestellt. Das machen die großen Konzerne auf ihren Hausmessen. Ist also in dem Sinne auch keine richtige Leistungsshow. Fundierte Informationen für ein Fachpublikum? Tut mir Leid, aber dabei stören die anderen Besucher wirklich. Kontaktpflege? Naja, schon. Es sind ja auch noch immer einige Unternehmen mit Ständen vor Ort. Viele haben sich aber auch mit reinen Werbebudchen begnügt. Und was soll ich denn bitte schön von Googles Streetview Aktion halten? Mädchen in Overalls bemalen Autos und bekleckern sich mit Farbe&#8230;</p>
<p>Ich war auch schon auf dem Barcamp im vergangenen Jahr in Hannover. Da war insgesamt eine viel größere Aufbruchstimmung zu spüren, als sie bei der Cebit verbreitet wurde. Das hätte ich mir eigentlich von der größten Computermesse der Welt erwartet. Stattdessen Mittelmaß. Ok, aber ob es reicht? (ftx)</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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