Startup-Casting auf Holländisch: Die Investment-Battle „Get in the ring“

Skurrile Startup-Castings machen ja derzeit von sich reden. In Deutschland ist es die im Fernsehen erfolgreiche „Höhle der Löwen“. In Holland macht derzeit die Investment Battle „Get in the ring“ Furore.

Ist das ernst gemeint? Zwei Startups treffen bei „Get in the ring“ in einer Art Boxring auf einander. Beide versuchen sich mit Superlativen zu übertreffen: Wer kennt die wichtigsten Leute im Business? Wer hat das nerdigste Team? Wessen Markt wächst schneller?

Get in the ring ist ein internationaler Startup Wettbewerb des Erasmus Centre for Entrepreneurship Rotterdam. Am 17. November findet in Dortmund das regionale Finale Western Europe statt. Der deutsche Teilnehmer steht schon fest: das Startup FreshDetect aus Klarsfeld. Das Unternehmen hat sich auf Handgeräte für die Lebensmittelkontrolle spezialisiert.

Ausgerichtet wird das Event vom Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) zusammen mit Partnern der Gründermesse Initiale. Man kann zuschauen, wie sich die Startups im Wettstreit in Dortmund messen. Voraussetzung ist dafür eine Anmeldung über die Webseite des BAND.

Der Gewinner fährt am 21. November zur Endrunde nach Rotterdam – wo es um eine Investitionssumme von bis zu einer Million Euro geht.

Wie realistisch und auch seriös Investmententscheidungen auf Grundlage der Präsentationen beim Get in the ring sein können, das muss jeder für sich entscheiden. Ein Spektakel wird es wohl allemal. [txt]

Henning Zander

Über den Autor Henning Zander

Henning Zander ist Wirtschaftsjournalist und externer Datenschutzbeauftragter (TÜV). Er arbeitet u.a. für FOCUS-Business, Legal Tribune Online und das Anwaltsblatt. Er ist Autor des Buches Startup für Einsteiger

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