Neues aus der Aktentasche

Der Blog für junge Selbstständige und Berufseinsteiger

Steve Jobs 1955 – 2011

Posted on | Oktober 6, 2011 | No Comments

Ein großer Geist, Unternehmer, Erfinder und Vorbild ist von uns gegangen. Aus gegebenen Anlass möchte ich hiermit auf Steve Jobs berühmte Stanford-Rede hinweisen:

Facebookmarketing: Die Landing-Page

Posted on | Juli 20, 2011 | No Comments

Hier ist ein sehr gutes Video über die Erstellung einer Landing-Page für die Facebook-Unternehmensseite. Vielen Dank von hier an den Webunternehmer, der das Video gedreht hat. Unserer kleinen Gründung hat das Video bereits sehr geholfen, die Facebook-Startseite zu konzipieren und einzubauen.

Elena-Verfahren am Ende

Posted on | Juli 19, 2011 | No Comments

Es ist vorbei. Die Ministerien für Wirtschaft und Arbeit haben gestern beschlossen, das Elena-Verfahren “schnellstmöglich einzustellen”. Als Gründe wurden hierfür fehlende datenschutzrechtliche Sicherheitsstandards genannt, die “in absehbarer Zeit nicht flächendeckend” erreicht werden könnten.

Krake
Datenkrake auf dem Rückzug (Foto: Günther Dotzler/Pixelio.de)

Ich bin immer noch ganz baff. Schließlich hat das Thema ein ganz kleinwenig meine Arbeit im vergangenen Jahr bewegt. Anfang des Jahres hatte ich mit einem Unternehmer gesprochen, der sich nicht auf das Verfahren einlassen wollte und es boykottierte. “Elena schürt Misstrauen im Betrieb”, war sein Statement.

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Apple sichert sich Nortel-Patente

Posted on | Juli 18, 2011 | No Comments

Gerade eine technologieorientierte Gründung kann schnell ins Fettnäpfchen treten. Womöglich ist auf die genutzte und entwickelte Technik bereits ein Patent angemeldet. Der Patentschutz in den USA geht sehr weit. In der Regel erfolgt die Patentanmeldung lange bevor das eigentliche Produkt in den Markt kommt.

Foto: wrw/Pixelio.deAllen voran geht natürlich mal wieder Apple. Der Konzern besitzt zur Zeit mehr als 1850 eigene Patente und die Zahl nimmt ständig zu.  Somit erlauben die Patentanträge auch einen Blick auf die zukünftigen Produkte. Wer schon immer wissen wollte, was Apple so alles patentieren lässt, dem empfehlen wir einen Blick in die US Patent Collection Database.

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Das Gründerinterview: „Manchmal musst du rennen, bevor du laufen kannst.“

Posted on | Juli 7, 2011 | No Comments

Bert Szilagyi, Gründer von Personology, einem Anbieter von personalisierbaren Werbefilmen für das Internet, im Gespräch mit Neues aus der Aktentasche über den Weg zur eigenen Firma und die Herausforderungen erster Erfolge.


Die Sieger des Businessplan-Wettbewerbs Berlin-Brandenburg 2011: Maximilian Modl (li.), Bert Szilagyi (Foto:promo)

Herr Szilagyi, herzlichen Glückwunsch zum Sieg beim Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg. Die 10.000 Euro Siegprämie kann Ihr StartUp sicherlich gut gebrauchen.

Wir haben uns von dem Geld einen Teil unserer Büroausstattung gekauft. Aber wichtig war für uns, dass der Sieg schon eine Art Proof of Concept ist. Viele Investoren sind dadurch auf uns aufmerksam geworden.

Ihr Unternehmen Personology macht personalisierbare Werbevideos für das Internet. Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Die Idee zu Personology hatte mein Partner Maximilian Modl zusammen mit den Brüdern Yannis und Matti Niebelschütz, die bereits mit der Plattform MyParfuem.com erfolgreich sind. Videos sind schließlich im Internet ein großer Wachstumsmarkt. Zudem plante MyParfuem eine Video-Kampagne für das eigene Portal. Damit war das Unternehmen Seed-Investor und auch gleich der erste Kunde.

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Die Kuh ist tot

Posted on | Juli 1, 2011 | No Comments

Das Ende ist erst der Anfang. So könnte man die folgende Geschichte interpretieren, die ich in der letzten Mai-Ausgabe des Spiegel im Rahmen des Artikels “Laus im Pelz” über den peruanischen Getränkekonzern Aje gefunden habe. Carlos Añaños erzählt sie, einer von fünf Brüdern, die das Unternehmen führen.


Foto: Thommy Weiss / Pixelio.de

“Zwei Touristen fragen einen armen Bauern in den Anden, warum es ihm so schlecht gehe. Er habe eine einzige Kuh, klagt der Campesino. 20 Jahre später kehren die Touristen in das Dorf zurück. Der Bauer ist reich, hat ein großes Haus und mehrere Autos. Wie er das geschafft habe? Ganz einfach, sagt der Bauer: Meine Kuh ist gestorben. Da musste ich mir etwas anderes einfallen lassen.”

Die Wahrheit über Angry Birds

Posted on | Juni 29, 2011 | No Comments

Angry Birds ist der Megaseller bei den Apps für Apples iPhone und das iPad. Es gibt unglaublich viele Entwickler und kleine Firmen, die es den Machern gleichtun wollen – doch der Erfolg des Spiels kam nicht über Nacht.

Heute habe ich in der Süddeutschen gelesen, wie lange die Entwickler gebraucht haben, um endlich einmal einen solchen Hit zu landen. Es war das insgesamt 51. Spiel, das das Team der finnischen Firma Rovio entwickelt hat.
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Wie man eine Rechnung aus den USA mit einem Scheck bezahlt

Posted on | Juni 10, 2011 | 1 Comment

Für Deutsche mutet es etwas altertümlich an. Dennoch verlangen immer noch viele Unternehmen und Dienstleister aus den USA die Bezahlung ihrer Rechnungen per Scheck. Mit meiner kleinen Gründung habe ich da inzwischen meine Erfahrungen gemacht.

Viele US-Unternehmen vertrauen Schecks immer noch mehr als einer Banküberweisung (Foto: Alexander Hauk/pixelio)

Da die Scheckzahlung in Deutschland so gut wie ausgestorben ist, fallen erhebliche Bearbeitungsgebühren an. So kostet der Bankscheck für die Auslandszahlung bei der Sparkasse Hannover 16 Euro. Leider stehen die Konditionen nicht im Netz, man muss sie telefonisch oder bei der Filliale erfragen. Man kann die Sparkasse auch damit beauftragen, den Betrag über eine Partnerbank in den USA zustellen zu lassen.

Das wird teuer

Die US-Bank stellt dann den Scheck aus und schickt ihn innerhalb der USA zum Geschäftspartner. Beim Einlösen des Schecks werden grundsätzlich für den Empfänger Gebühren fällig. Wer das nicht möchte, kann diese Kosten schon in Deutschland übernehmen. Damit belaufen sich die Kosten insgesamt auf 33,50 Euro.

Wir mussten auch erst einmal Schlucken, als uns dieser Betrag genannt wurde.

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50 Wege zur Geschäftsidee

Posted on | Juni 7, 2011 | 1 Comment

Wir haben hier im Büro ein bisschen rumgesponnen. Schließlich sind wir alle sehr gründungsaffin. Wir haben überlegt, welche Wege wir bisher beschritten haben, um unsere jeweiligen Geschäftsideen zu entwickeln, zu verbessern, zu ergänzen oder umzuwerfen.

Wir haben auch überlegt, welche Gründungsmodelle wir tatsächlich kennen. Und welche realistisch sind. Entstanden ist eine Liste, die aus unserer Sicht zumindest Anstöße zum Nachdenken gibt. Über das eine oder andere Thema habe ich schon selbst geschrieben. Dennoch erspare ich mir hier längere Ausführungen. Oft habe ich Links gesetzt, um auf Texte, die sich intensiver mit dem jeweiligen Modell beschäftigen, hinzuweisen. Ebenso gibt es Links auf Beispiele, die ich exemplarisch für den jeweiligen Weg finde. Ich freue mich über Ergänzungen, Vorschläge oder Kritik.

  1. Das Copycat-Modell: Such Dir ein erfolgreiches Vorbild. Kopiere es so gut, dass Du besser bist als das Original
  2. Das Trend-Modell: Definiere Zukunftstrends. Wie kannst Du darauf mit einem Produkt reagieren?
  3. Design-Thinking: Produktfindung als kreativer Prozess
  4. Gründen in Komponenten: Vorhandenes neu zusammenfügen
  5. Gründen nach Talent und Persönlichkeit: Was kannst Du am besten? Was passt am besten zu Dir?
  6. Das Prosumenten-Prinzip: Lass dem Kunden die Möglichkeit, das Produkt zu gestalten (MyMuesli, MyPerfuem etc.)
  7. VC Gründung: Die anderen haben das Geld und die Idee. Du hast die Zeit und die Energie
  8. Die Hype-Methode: Mach eine Firma für Schaufeln auf, wenn der nächste Goldrausch naht
  9. Das Material-Modell: 70 Prozent der Innovationen gehen von neuen Materialien aus
  10. Das Uni-Modell: Aus dem Hörsaal in die freie Wirtschaft
  11. Das Co-Working-Modell: Du kannst etwas, ich kann etwas, zusammen sind wir eine Firma
  12. Das Nachfolge-Modell: Übernimm eine vorhandene Firma
  13. Das Franchise-Modell: Zahle Gebühren für die Geschäftsidee
  14. Das Verkaufs-Modell: Nimm ein vorhandenes Produkt, verkaufe es besser!
  15. Das Marken-Modell: Nimm ein beliebiges, austauschbares Produkt und forme um es herum eine Marke
  16. Das Wochenend-Modell: Nimm an einem StartUp-Weekend teil
  17. Das Wettbewerbs-Modell: Nimm an einem Businessplan-Wettbewerb teil
  18. Das Premium-Modell: Mache ein vorhandenes Produkt so gut, dass es das beste auf seinem Markt ist
  19. Das Nischen-Modell: Welche Nische wurde noch nicht bedient? Wie groß ist die Nische?
  20. Das Long-Tail-Modell: Schaffe einen Marktplatz, bei dem Du an jedem Verkauf mitverdienst
  21. Das Modell-Einfachheit: Nimm ein komplexes Produkt und mache es so einfach wie möglich
  22. Die Schnaps-Idee: Triff Dich mit Freunden und überlege mit ihnen, was ihr schon immer machen wollte. Tut es!
  23. Das Modell “Ich-bin-das-Modell”: Mach dich zur Marke
  24. Das billiger Modell: Suche Dir ein Produkt, produziere/verkaufe es so günstig wie kein anderer am Markt (z.B. KiK, Aldi etc.)
  25. Modell Bratwurst: Suche dir ein stinknormales Produkt, das in einem anderen Land eine Besonderheit ist
  26. Das Zulieferer-Modell: Suche dir ein erfolgreiches Produkt. Biete Services um dieses Produkt an (z.B. Phone-tuning/iPhone-Zubehör)
  27. Das Retro-Modell: Alle Trends kommen eines Tages wieder. Alte Marken, Musik, Mode etc. (z.B. Brauner Bär, Atari)
  28. Das Second-Hand-Prinzip: Was einer nicht mehr braucht, könnte ein anderer brauchen
  29. Das Professionalisierungs-Prinzip: Spielst Du Fußball, kickerst Du, spielst mit der Carrera-Bahn? Mach daraus ein Geschäft! (z.B. Mobilracing)
  30. Das Lizenz-Modell: Besorg dir Lizenzen, die kein anderer hat, forme daraus ein neues Produkt (z.B. Lillifee-Bettzeug etc.)
  31. Das Freelanzer-Modell: Mach dasselbe, was du als Festangestellter gemacht hast. Nun aber selbstständig.
  32. Das Prinzip intelligenter Cluster: Tut Euch zusammen! Bäcker und Wurstwaren, Frisör und Nagelstudio, Café und Buchladen
  33. Das Prinzip Dienst am Menschen: Wie kannst Du Menschen weiterhelfen, indem Du da bist und zuhörst
  34. Das Wikipedia-Prinzip: Lass den Kunden entscheiden, was Du tust (z.B. Blowfly von Brewtopia: Die Community entwickelt das Bier)
  35. Das Kommunikations-Modell: Der Mensch ist ein soziales Wesen. Welches Produkt könnte das aufnehmen? (z.B. alle Formen von Social-Networks)
  36. Das Use-Case-Modell: Nimm ein bekanntes Produkt. Finde einen neuen Use-Case (Ein sehr schönes Beispiel ist der Snuggie, ein Freizeitmantel aus den USA.  Eine Stanford-Vorlesung widmet ihm einen ganzen Abschnitt.)
  37. Das Nutzer-Modell: Nimm ein bekanntes Produkt. Finde neue Nutzer (da passt auch der Snuggie sehr gut zu)
  38. Das Mobilitäts-Modell: Der Mensch ist ein mobiles Wesen. Was heißt das für die Zukunft?
  39. Das Zufallsmodell: Mach alles mögliche. Stoße vieles an. Schau, worauf es Resonanz gibt.
  40. Der Blick über den Tellerrand: Übertrage erfolgreiche Konzepte von der einen Lebenswelt in die nächste (z.B. Controlling aus der Produktion auf Dienstleistungen)
  41. Jeder kann ein Künstler sein: Suche und entwickle ein Produkt an, mit dem Menschen ihre Kreativität ausleben können, ohne Mozart zu sein (z.B. Guitar Hero)
  42. Das Tellerwäscher-Modell: Suche nach einem Dienst, den jemand erledigen muss, aber niemand gerne übernimmt (Wie heißt es so schön: Geld gibt es meistens dafür, was keinen Spaß macht)
  43. Das VolxPreneuer-Modell: Biete anderen die Möglichkeit, selbst als Unternehmer zu arbeiten (z.B. Dawanda)
  44. Gründen im Handwerk: Lerne einen ordentlichen Beruf. Mach Dich dann selbstständig.
  45. Das Team-Prinzip: Ihr passt perfekt zusammen. Zusammen findet ihr die Gründungsidee, die zu Euch passt.
  46. Das Problemlösungs-Prinzip: Jemand hat ein Problem, Du kannst es lösen
  47. Das Konfrontationsmodell: Such Dir ein Unternehmen als Gegner. Sei besser!
  48. Das Social-Entrepreneur-Modell: Verfolge einen guten Zweck! Mach damit Geld.
  49. Das Punk-Prinzip: Sei dagegen! Mach damit Geld. (z.B. Vivienne Westwood)
  50. Das Individualitäts-Prinzip: Nimm ein herkömmliches Produkt. Lass es für jeden Nutzer einzigartig sein. (z.B. Die individuelle Tageszeitung von Syntops)

Besonders gut hat uns das Modell Nr. 47 gefallen: Das Konfrontationsmodell.

Warum sollte man sich auch in der Nische verstecken? Ein Dozent von mir hat mal gesagt: In Nischen ist es meist dunkel, staubig und es kommt selten jemand vorbei. Da ist es doch ein weitaus motivierender Gedanke zu sagen: Ich habe einen ganz klaren Gegner. An dem orientiere ich mich. Ich will besser und erfolgreicher sein, als er. Ein solches Ziel kann über manchen trüben Tag im Gründerdasein hinweghelfen. (ftx)

Die Blue Man Group als Modell für professionelle Kommunikation

Posted on | Mai 30, 2011 | No Comments

Kommunikation ist das A und O, um im Wettbewerb zu bestehen. Im Web-Zeitalter ist dabei der Fokus vor allem auf die Online-Kommunikation gerichtet.

Dass es sich lohnt, wieder den Blick vom Bildschirm zu heben und in die Off-Line-Welt zu schauen, zeigt ein Artikel des kanadischen Kommunikationsberaters Bernie Charland. Er analysiert die Show der “Blue Man Group” nach Kommunikationsgesichtspunkten:

“(…)what struck me are the valuable lessons BMG has for professional communicators; think of it as a theatrical metaphor for highly original, memorable and impactful communication.”

Besonders hat mir ein Punkt auf seiner Liste gefallen: “Assume intelligence”. Charlands These: Indem Sprache und Inhalte zu sehr “nach unten hin” anpasst werden, gehen Nuancen, Kreativität und Geist verloren. Aus seiner Sicht sollte man sich nicht zu viele Sorgen machen, dass man vom Publikum nicht verstanden wird. Man kann ihm ruhig etwas zutrauen.

Es ist mal eine Wohltat, so etwas zu hören. Eine Gegenthese zum Trend, jegliche Kommunikation am kleinsten gemeinsamen Nenner auszurichten. Wobei: Wie intelligent die Komik der Blue Man Group tatsächlich ist, darüber lässt sich natürlich trefflich streiten. (ftx)

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