Richtig starten im App-Business

Aller Anfang ist schwer. Gerade dann wenn es um das aufkeimende App-Business geht. Ein paar tausend Programmierer und Startups haben das schon für sich entdeckt. Hier sind ein paar Punkte, die mir bei der Arbeit an unserem eigenen App aufgefallen sind.

  • Auf die Default-Sprache achten: Wenn die Deutsch ist, wird in den verschiedenen nationalen App Stores auch der deutsche Erklärtext angezeigt. Ändern kann man das dann nur händisch, indem man bei iTunes-Connect jede einzelne Sprache einzeln anwählt und für diese einen Text anlegt. Übrigens gilt das auch für die Unterscheidung Englisch/USA und Englisch/UK. Wer nur USA gewählt hat, der hat in UK den deutschen Text. Ist doof, aber wenn man die Default-Sprache des Apps schon von Anfang an auf Englisch anlegt, erspart man sich eine Menge Arbeit.
  • Achtet auf die Download-Fähigkeit Eures Apps! Es gibt tausend Gründe, weshalb der Download nicht funktionieren kann – unterbrochene WiFi-Übertragung, zu großer Datensatz, etc. Macht Euch eine Liste und versucht alle „Sollbruchstellen“ soweit wie möglich zu vermeiden.
  • Macht ein Video von Eurem App, das Ihr auf Eure Homepage stellt. Ein Bild sagt in diesem Fall tatsächlich mehr als tausend Worte. Eben weil Apps auch intuitiv funktionieren sollten und nicht nach der Devise „erst hier drücken, dann da, dann warten, dann passiert was, dann…“. Übrigens freuen sich die meisten Seiten, die über Apps berichten, über ein vernünftiges Video, das sie auf ihrer Seite einbinden können.
  • Support muss da sein, wo Support drauf steht. Euer Nutzer hat keine Lust, sich durch Eure Webseite zu quälen. Wenn er eine Frage hat, muss er sofort sehen, wo er die entsprechende Antwort findet. Am besten gleich mit Email-Adresse. Gerade am Anfang, wenn man noch nicht so viele Nutzer hat, kann man sich ruhig mal um jeden einzelnen kümmern. Wir haben dadurch sehr interessante und wichtige Informationen über das App erhalten, an die wir nie gedacht hätten.

Es sind nur ein paar Punkte. Profis und alte Hasen werden wohl schon daran gedacht haben. Aber als Frischling kann man auf diese Sachen schon ein bisschen Gehirnschmalz aufwenden. (ftx)

Henning Zander

Über den Autor Henning Zander

Henning Zander ist Wirtschaftsjournalist und externer Datenschutzbeauftragter (TÜV). Er arbeitet u.a. für FOCUS-Business, Legal Tribune Online und das Anwaltsblatt. Er ist Autor des Buches Startup für Einsteiger

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