Richtig bürokratisch

Jetzt wird durchgegriffen – Behörden verbieten Heizpilze und Blumenkübel

Verschiedene Berliner Bezirke haben in den vergangenen Monaten gegenüber Hoteliers und Gaststättenbetreibern deutlich gemacht, dass sie ab 2009 keinen Spaß mehr verstehen. Verboten sind seit dem 1. Januar

Jetzt smarte News für Selbstständige abonnieren!

  • Heizpilze
  • frei stehende Markisen
  • Einhausungen
  • Überdimensionierte Schirme (Aus dem Bescheid: „Überdimensioniert ist ein Schirm dann, wenn der dafür vorgesehene Standfuß und/oder der Schirm ohne Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel nicht mehr bewegt werden kann“)
  • Dekorationsartikel
  • Rankgitter
  • Bodenbeläge
  • Blumenkübel mit mehr als 60 cm Durchmesser oder 50 cm Kantenlänge
  • Speisenkartenaufsteller

Begründung: Die Gaststätten hätten begonnen, den eigentlich für geschlossene Räume vorgesehenen Betrieb ins Freie zu verlagern. Ich bin sehr froh darüber, dass das mal klar gestellt wurde. Blumenkübel ab einem Durchmesser von 60 cm sind einfach furchterregend. Und wie oft fühlte man sich durch Sonnenschirme belästigt. Ich hätte noch ein paar Punkte, die man gleich mitverbieten könnte

  • Kaffee „to go“ (Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr)
  • Käseschrippen mit Ei (Zu viel Cholesterin)
  • Sonnenbrillen (Vermummungsverbot)
  • Den Sommer (wegen Hautkrebs und Ozon)

Über den Autor Henning Zander

Henning Zander ist Wirtschaftsjournalist und externer Datenschutzbeauftragter (TÜV). Er arbeitet u.a. für FOCUS-Business, Legal Tribune Online und das Anwaltsblatt. Er ist Autor des Buches Startup für Einsteiger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Newsletter

Ihnen gefällt Neues aus der Aktentasche? Abonnieren Sie meinen Newsletter! Alle zwei Monate erhalten Sie Informationen, News und Interviews - speziell für Einzelunternehmer und Freiberufler.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen
Holler Box